Dienstag, 30. Dezember 2025

Die 61. Solothurner Filmtage

Solothurn im Januar wieder im Filmfieber - Die 61. Solothurner Filmtage

Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    30. Dezember 2025, Jessy Thür

Wenn im Januar jedes Jahres die winterliche Barockstadt Solothurn zum Treffpunkt der Schweizer Filmszene wird, dann ist es wieder so weit: Die Solothurner Filmtage, die wichtigste Werkschau des Schweizer Films, gehen in ihre 61. Ausgabe. Vom 21. bis 28. Januar 2026 verwandelt sich Solothurn zum pulsierenden Zentrum der Schweizer Filmkultur. Ein Ereignis, das seit mehr als fünf Jahrzehnten cineastische Vielfalt, Kreativität und Dialog zwischen Publikum und Filmschaffenden möglich macht.
Alte Filmrolle
Die Solothurner Filmtage sind mehr als nur ein Filmfestival. Sie sind Publikumsfestival und Branchentreffpunkt zugleich, ein kultureller Hotspot, an dem Filmschaffende, Fachleute und cinephile Zuschauer zusammenkommen, um das zeitgenössische Schweizer Filmschaffen in seiner ganzen Bandbreite zu erleben – von Spielfilmen über Dokumentar- bis hin zu Kurzfilmen. Mit rund 65'000 jährlichen Besucherinnen und Besuchern gehören die Filmtage zu den prägenden Kulturveranstaltungen der Schweiz. 

Ein Festival für die Schweizer Filmszene

Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 präsentieren die Solothurner Filmtage jedes Jahr eine sorgfältig kuratierte Auswahl aktueller Schweizer Filmproduktionen. Das Festival bietet dabei Filme aller Genres und Formate, die im Rahmen des Programms Panorama Suisse gezeigt werden – ein Spiegel der kreativen Energie, die in der Schweizer Filmszene pulsiert.

Die Auswahlkommission sichtet dabei jährlich hunderte von Einreichungen – für die 61. Ausgabe waren es beispielsweise über 478 eingereichte Filme, aus denen ein vielfältiges Programm erstellt wurde. 

Eröffnung und Programmhöhepunkte

Traditionell starten die Filmtage mit einer feierlichen Eröffnungsnacht. Die 61. Solothurner Filmtage werden am 21. Januar 2026 eröffnet – unter anderem mit der Weltpremiere des Dokumentarfilms «The Narrative» von Bernhard Weber und Martin Schilt, der die wahre Geschichte des Investmentbankers Kweku Adoboli erzählt.

Das Festival wartet dabei nicht nur mit internationalen und national bedeutenden Produktionen auf, sondern bietet auch Spezialprogramme, Retrospektiven und thematische Schwerpunkte. So widmet sich das Programm «Histoires» zum Beispiel dem Thema «Downtown New York», einer filmischen Spurensuche zwischen Schweizer Filmschaffenden und der kreativen Energie der Metropole, die in den 1970er und 1980er Jahren ein wichtiger Inspirationsort für Kunst und filmische Innovation war.

Darüber hinaus gehören zu den Höhepunkten der Filmtage Diskussionen, Podiumsgespräche, Workshops und Netzwerkanlässe, die darauf abzielen, den Dialog zwischen Filmschaffenden, Publikum und Fachleuten zu fördern und die Zukunft des Schweizer Films aktiv mitzugestalten.

Preise, Wettbewerbe und besondere Formate

Die Solothurner Filmtage sind nicht nur ein Schaufenster aktueller Filmproduktion, sondern auch ein Wettbewerb. Zu den bedeutendsten Auszeichnungen zählen:

  • Prix de Soleure – eine der wichtigsten Filmpreise der Schweiz
  • PRIX DU PUBLIC – Publikumsfavorit
  • Visioni – Experimentelles und Visionäres im Filmprogramm
  • Wettbewerbe im Kurzfilm- und Dokumentarbereich
Diese Preise würdigen nicht nur herausragende filmische Leistungen, sondern geben vor allem jungen und innovativen Talenten eine Plattform, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Solothurn als lebendiger Festivalort

Die Filmtage finden nicht isoliert in dunklen Kinos statt, sondern mitten im Leben der Stadt. Solothurns historische Gassen, gemütliche Gaststätten und charmante Plätze bilden den perfekten Rahmen für ein Festival, das Begegnung grossschreibt – zwischen Filmschaffenden aller Generationen, zwischen Publikum und Kreativen, zwischen Sprache, Stil und Ausdruck.
Ob bei spontanen Gesprächen zwischen zwei Vorführungen, bei Filmgesprächen nach einer Screening-Session oder bei Diskussionen zu filmischen Trends und gesellschaftlichen Themen – Solothurn wird in dieser Woche zur lebendigen Filmstadt, in der cineastische Leidenschaft überall spürbar ist.

Ein Festival als Herzstück des Schweizer Films

Die 61. Solothurner Filmtage sind wieder ein Höhepunkt im kulturellen Kalender der Schweiz – nicht nur für Filmschaffende, sondern für alle, die sich für starke Geschichten, mutige Perspektiven und cineastische Vielfalt begeistern. Mit einer Mischung aus Premieren, Retrospektiven, Wettbewerben und Rahmenprogramm bieten die Filmtage eine Plattform, auf der Schweizer Filmschaffen sichtbar, diskutiert und gefeiert wird. Solothurn öffnet seine Kinos, seine Gassen und seine Herzen für alle, die den Film in all seinen Facetten erleben möchten – und macht dabei einmal mehr deutlich, dass der Schweizer Film lebendig, vielfältig und inspirierend ist. 

Wer nach weiteren aussergewöhnlichen Veranstaltungen in der Schweiz stöbern möchte, findet viele spannende Inspirationen auf eventkalender.ch

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

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Dienstag, 23. Dezember 2025

Schneeskulpturen-Festival - Schnee wird Kunst

Winterliche Kunst aus Schnee - Für Gross und Klein

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    23. Dezember 2025, Jessy Thür

Wenn der Winter Einzug hält und die Landschaften in ein glitzerndes Weiss taucht, erwacht eine ganz besondere Form der Kunst zum Leben: Schneeskulpturen. Jedes Jahr im Januar und Februar verwandeln Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt schneebedeckte Plätze, Parkanlagen oder Seeufer in offene Galerien frostiger Meisterwerke. Besonders in der Schweiz und anderen Alpenregionen entstehen so faszinierende Events, die Kunst, Kultur und Gemeinschaft verbinden.

Das Schneeskulpturen-Festival in Rorschach

Schneemann
Das Schneeskulpturen-Festival in Rorschach am Bodensee ist ein Höhepunkt im Schweizer Winterkalender. Am 11. Januar 2026 findet dieses Event von 11:00 bis 14:30 Uhr statt (Bestenehrung:
15:30 Uhr) und lädt Familien, Kunstinteressierte und alle Liebhaber winterlicher Kultur zu einem kostenlosen Erlebnis ein.

Unter dem diesjährigen Motto „Game on!“ entstehen aus schlichten Schneeblöcken kunstvolle Figuren, inspiriert von Brettspielen, Videospielen oder sportlichen Turnieren. Die kreativen Skulpturen stehen nicht nur für technische Fertigkeiten der Bildhauerinnen und Bildhauer, sondern spiegeln auch die Dynamik und Magie des Spielens wider.

Ein besonderes Highlight für Familien ist der Kinderbereich, in dem junge Gäste ihre eigenen kleinen Schneeskulpturen erschaffen können. Kulinarische Angebote sorgen zusätzlich für winterliche Gaumenfreuden, während die Sonne über dem Bodensee funkelt.
Auch die Herkunft des Schnees ist bemerkenswert: Verwendet wird Restschnee von nahegelegenen Eisbahnen, der sinnvoll wiederverwertet wird – ein schönes Beispiel für Nachhaltigkeit bei Outdoor-Winterveranstaltungen.

Wie ein Festival entsteht: Teams, Wettbewerb und Besucher

Bei einem Schneeskulpturen-Festival ist der Ablauf meist ähnlich: Künstlerteams erhalten mehrere
3 × 3 × 3 Meter grosse Schneewürfel, aus denen innerhalb weniger Stunden beeindruckende Skulpturen entstehen. Besucher können den kreativen Prozess hautnah verfolgen – vom ersten Abtragen des Schnees bis zum finalen Kunstwerk. Diese unmittelbare Nähe zur Kunstproduktion macht den Reiz solcher Festivals aus.

Ein Beispiel dafür ist das World Snow Festival in Grindelwald (BE), das vom 19.–24. Januar 2026 stattfindet. Hier treten internationale Teams gegeneinander an, um aus riesigen Schneeblöcken Skulpturen zu gestalten, die unter dem Motto „Myths and Legends“ stehen. Die Werke werden nach Kriterien wie Originalität, technischer Fertigkeit und künstlerischer Aussage bewertet – und das Publikum darf ebenfalls abstimmen.

Solche Wettbewerbe ziehen nicht nur lokale Besucher an, sondern auch viele internationale Kunst- und Winterfans. Das kollektive Erleben, Teilen und Bewundern machen den besonderen Charme der winterlichen Kunst-Szene aus.

Internationale Schneeskulpturen-Highlights

Neben Rorschach und Grindelwald gibt es weltweit Festivals, die Schneeskulptur zur Kunstform erheben. Ein berühmtes Beispiel ist der Sapporo Snow Festival in Japan. Dieses jährlich Anfang Februar stattfindende Ereignis zieht Millionen von Besucherinnen und Besuchern an und kombiniert riesige Schneeskulpturen mit Eis- und Lichtinstallationen.

Das internationale Snow-Sculpture-Contest-Programm beim Sapporo Festival zeigt, wie global vernetzt diese Kunstszene ist: Teilnehmer aus Ländern wie Polen, Indonesien, den USA oder Thailand präsentieren ihre Arbeiten und messen sich kunstvoll im weissen Element.

Auch in den Alpenregionen wie St. Vigil in Südtirol (Italien) entstehen jedes Jahr faszinierende Skulpturen im Rahmen lokaler Schneeskulpturen-Festivals. In diesen Orten werden die Schneeblöcke kunstvoll mit Werkzeugen und Wasser vorbereitet, bevor sie von Teams aus aller Welt in beeindruckende Kunstwerke verwandelt werden – oft begleitet von abendlicher Beleuchtung, die die Skulpturen in ein ganz besonderes Licht taucht.

Schnee als Leinwand für Kunst, Kultur und Gemeinschaft

Schneeskulpturen-Festivals sind mehr als nur Winterveranstaltungen: Sie verbinden künstlerisches Können mit Naturerlebnis und bringen Menschen jeden Alters zusammen. Ob am Bodensee in Rorschach, im Berner Oberland oder in Sapporo – aus schlichten Schneeblöcken entsteht innerhalb weniger Stunden ein faszinierendes Kunstwerk, das kurzzeitig bestaunt und danach vom Wetter wieder in seine natürlichen Bestandteile zurückverwandelt wird. In dieser Vergänglichkeit liegt auch ihre besondere Magie.

Für alle, die Kunst, Winter und gemeinsames Erleben lieben, sind Schneeskulpturen-Festivals ein einzigartiges Highlight der kalten Jahreszeit.

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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Das World Snow Festival 2026

Vergängliche Kunst vor alpiner Kulisse


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      18. Dezember 2025, Jonathan Schönholzer

Im Januar 2026 verwandelt sich das idyllische Bergdorf Grindelwald erneut in eine offene Wintergalerie: Das World Snow Festival bringt internationale Künstlerinnen und Künstler zusammen, die aus massiven Schneeblöcken beeindruckende Skulpturen erschaffen. Vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau entsteht so ein einzigartiges Zusammenspiel aus Natur, Kunst und alpiner Atmosphäre, das Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

Kunst aus Schnee im Herzen der Alpen

Das Festival dauert in der Regel mehrere Tage und beginnt mit der Anlieferung tonnenschwerer Schneeblöcke, die im Dorfzentrum und an ausgewählten Plätzen positioniert werden. Anschliessend arbeiten die eingeladenen Teams, oft bestehend aus Bildhauern, Designern oder Architekten, mehrere Tage lang unter freiem Himmel an ihren Werken. Mit Sägen, Meisseln und erstaunlich viel Fingerspitzengefühl entstehen detailreiche Figuren, abstrakte Formen oder ganze Szenen, die nur für kurze Zeit existieren.

Gerade diese Vergänglichkeit macht den besonderen Reiz des World Snow Festival aus. Die Skulpturen sind Wind, Sonne und Temperaturschwankungen ausgesetzt und verändern sich ständig. Besucher erleben Kunst also nicht als statisches Objekt, sondern als Prozess. Morgens wirken die Oberflächen hart und kristallklar, während sie am Nachmittag durch Licht und Schatten eine fast weiche Anmutung bekommen. Fotografen schätzen besonders die blauen Stunden am frühen Abend, wenn die Kunstwerke kunstvoll beleuchtet werden.

Internationale Vielfalt und kreative Handschriften

Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist der internationale Charakter. Jedes Team bringt seinen eigenen kulturellen Hintergrund und Stil mit, was sich deutlich in den Motiven widerspiegelt. So entsteht ein spannender Rundgang durch unterschiedliche künstlerische Handschriften, von minimalistischen Formen bis hin zu erzählerischen Skulpturen mit mythologischen oder gesellschaftlichen Bezügen. Für Grindelwald bedeutet das Festival nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern auch eine Belebung der Wintersaison abseits der Skipisten.

Unterstützt wird das World Snow Festival 2026 unter anderem von regionalen und nationalen Partnern, wie die Jungfraubahnen und Coop, welche regelmässig als Partner von Kultur- und Sportevents in der Schweiz auftreten. Solche Kooperationen tragen dazu bei, dass das Event für Besucher kostenlos zugänglich bleibt.

Mehr als eine Ausstellung: ein Erlebnis für alle Sinne

Neben den Skulpturen selbst bietet das Festival ein Rahmenprogramm mit Führungen, bei denen man mehr über die Techniken der Schneebildhauerei erfährt. Schulklassen und Familien profitieren von Workshops, in denen Kinder selbst kleine Kunstwerke aus Schnee formen dürfen. Cafés und Restaurants im Dorf greifen das Thema auf und servieren winterliche Spezialitäten, was den Besuch zusätzlich abrundet.

Das World Snow Festival 2026 ist mehr als nur eine Ausstellung: Es ist ein winterliches Erlebnis, das zeigt, wie kreativ und lebendig Schnee sein kann. Wer Grindelwald in dieser Zeit besucht, erlebt den Ort von einer besonders inspirierenden Seite, leise, kunstvoll und eingebettet in eine der beeindruckendsten Berglandschaften der Schweiz.

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Bildquelle: Michelle_Pitzel via Pixabay

Dienstag, 16. Dezember 2025

Die Circus Conelli Silvester-Gala 2025

Ein glanzvoller Jahresabschluss


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      16. Dezember 2025, Jonathan Schönholzer

Die
Circus Conelli Silvester-Gala 2025 gehört zu jenen Zürcher Ereignissen, die sich Jahr für Jahr mühelos in die Herzen der Besucher spielen. Nicht nur wegen der spektakulären Kulisse auf dem Bauschänzli, mitten auf der Limmat, sondern vor allem wegen der Art, wie der Traditionszirkus sein Publikum in eine Welt aus Eleganz, Humor und festlicher Magie entführt. 2025 verspricht dabei ein besonderer Höhepunkt zu werden: eine Gala, die Nostalgie und Innovation miteinander verbindet, ohne dabei den warmen, familiären Charakter des Conelli-Stils zu verlieren.

Magische Atmosphäre im Herzen von Zürich

Schon beim Eintreten empfängt einen der Duft von karamellisierten Mandeln, gemischt mit dem leichten Räuchern der Heissluftkanonen, die das rot-goldene Chapiteau in einem angenehm warmen Glanz halten. Die Atmosphäre wirkt wie eine Zeitreise in ein Zirkuszeitalter, das nie aufgehört hat zu existieren, sie hat sich einfach weiterentwickelt. Während draussen die winterliche Kälte über der Stadt liegt, entsteht drinnen ein Raum, der sich anfühlt wie ein funkelndes Versprechen: eine Nacht voller Staunen und grossartiger Kunststücke.

Die Silvester-Gala 2025 präsentiert ein internationales Ensemble aus Akrobaten, Clowns und Artisten, die nicht nur technisch brillieren, sondern auch Geschichten erzählen. Besonders eindrucksvoll ist die Balance zwischen spektakulären Acts und intimen Momenten. Eine Gruppe ukrainischer Hand-to-Hand-Artisten zeigt eine ruhige, beinahe poetische Nummer voller Präzision und Körperbeherrschung, bevor das Publikum im nächsten Augenblick von einem rasanten Schleuderbrett-Act aus Südamerika in euphorischen Jubel versetzt wird. Schnell wird klar: Der Conelli versteht es meisterhaft, Kontraste zu inszenieren, und genau daraus entsteht seine einzigartige Spannung.

Kunststücke zwischen Tradition und Moderne

Ein weiterer dramaturgischer Höhepunkt ist die musikalische Begleitung, die Live-Orchester-Elemente mit modernen Arrangements verbindet. Dabei ist auch die Swiss International Air Line, die in diesem Jahr nicht nur als Partner auftritt, sondern auch thematische Akzente setzt: Eine luftige, schwebende Trapeznummer, inspiriert vom Reisen und vom Gefühl grenzenloser Freiheit, zählt zu den visuellen Highlights der Gala.

Wer zwischen den Vorstellungen oder in der Pause einen Blick über das Areal schweifen lässt, sieht rasch, dass der Conelli nicht nur ein Zirkus, sondern ein Gesamterlebnis ist. Ein festlich dekorierter Gastronomiebereich bietet saisonale Spezialitäten, begleitet von erstklassigem Service, möglich gemacht durch die Zusammenarbeit mit Confiserie Sprüngli, die für dieses Silvester eine exklusive Dessert-Edition kreiert hat. Das Zusammenspiel aus kulinarischen Feinheiten und artistischer Höchstleistung verleiht der Gala zusätzlichen Glanz.

Ein Jahreswechsel voller Emotionen

Kurz vor Mitternacht verwandelt sich das Chapiteau in einen festlichen Ballsaal. Die Artisten verabschieden sich mit einer grossen Finalnummer, die das Publikum noch einmal auf eine Reise durch Licht, Farbe und Bewegung mitnimmt. Dann folgt der Countdown, begleitet von Hunderten kleiner Gläser Schaumwein, von Lachen und funkelnden Augen. Der Moment, in dem draussen die Feuerwerke über dem Zürichsee explodieren, während drinnen der Applaus nicht enden will, ist der magische Höhepunkt einer Nacht, die sich tief ins Gedächtnis einprägt.

Die Circus Conelli Silvester-Gala 2025 ist nicht nur eine Vorstellung, sondern ein Gefühl: das Gefühl, das alte Jahr im Licht zu verabschieden und das neue mit Staunen zu begrüssen. Ein Ereignis, das Zürich jedes Jahr ein wenig heller macht und sein Publikum für ein paar Stunden in eine Welt entführt, in der die Fantasie selbstverständlich ist und alles möglich scheint.

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Bildquelle: Leonhard_Niederwimmer via Pixabay

Freitag, 12. Dezember 2025

Lilu - Lichtfestival Luzern

Wenn der Winter in Luzern erstrahlt

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    12. Dezember 2025, Jessy Thür

Wenn in Luzern die Tage kürzer werden und die winterliche Ruhe einkehrt, beginnt etwas ganz Besonderes: Das Luzerner Lichtfestival verwandelt die Stadt in ein strahlendes Kunstwerk aus Farben, Formen und Fantasie. Zwischen Dezember und Januar wird die historische Altstadt zu einer Bühne, auf der Licht zur Sprache, zur Emotion und zum Erlebnis wird. Was im ersten Moment wie eine einfache Illumination wirken mag, entpuppt sich schnell als poetisches Gesamtkunstwerk, das Besucher in seinen Bann zieht.
Abstrakte Lichter

Ein Festival, das die Dunkelheit feiert

Während viele Städte im Winter vor allem festliche Beleuchtung einsetzen, geht das Luzerner Lichtfestival einen Schritt weiter. Es feiert die Dunkelheit – nicht als etwas Bedrückendes, sondern als Leinwand. Jeder Schatten, jede Fassade, jede Brücke und jeder Platz wird zur Projektionsfläche für kreative Lichtkunst. Die winterliche Atmosphäre, die klare Luft und oft auch der leichte Nebel über dem Vierwaldstättersee erzeugen die perfekte Kulisse für dieses visuelle Spektakel.

Luzern bietet mit seinen alten Gassen, historischen Bauwerken und ikonischen Wahrzeichen ohnehin eine beeindruckende Bühne. Doch sobald die Lichtinstallationen erstrahlen, verändert sich die Stadt spürbar. Orte, die man täglich passiert, wirken plötzlich geheimnisvoll, märchenhaft oder sogar surreal.

Kunst unter freiem Himmel

Einer der besonderen Reize dieses Festivals ist seine Offenheit. Die gesamte Stadt wird zur Freiluftgalerie, die für alle zugänglich ist. Man benötigt kein Ticket, kein festes Programm und keine besonderen Vorkenntnisse – nur Neugier und ein wenig Zeit.

Die Installationen stammen von Künstlerinnen und Künstlern aus Luzern, der Schweiz und dem Ausland. Dieser internationale Austausch sorgt für eine enorme Vielfalt an Ausdrucksformen:

  • Projektionskunst, die historische Fassaden in lebendige Geschichten verwandelt,
  • Skulpturen aus Licht, die sich im Wind bewegen oder mit Sensoren auf die Besucher reagieren
  • Farbige Lichtteppiche, die Plätze in atmosphärische Räume verwandeln,
  • Interaktive Installationen, die auf Berührung, Bewegung oder Geräusche reagieren und so jeden Spaziergänger zum Teil des Kunstwerks machen.
Das Festival schafft es, Kunst niederschwellig erlebbar zu machen – auf Augenhöhe, mitten im Alltag, mitten in der Stadt.

Ein Spaziergang durch das Lichtermeer

Viele Besucher entscheiden sich dafür, ohne festen Plan einfach loszugehen und sich treiben zu lassen. Genau das macht den Zauber aus: Man weiss nie genau, was hinter der nächsten Ecke wartet. Vielleicht eine leuchtende Skulptur auf einer Brücke. Eine Projektion, die ein Gebäude zum Atmen bringt. Oder ein Lichtspiel im Wasser, das die Wellen des Sees in neue Formen taucht.

Gerade in der Altstadt, rund um die Kapellbrücke, das Löwendenkmal und das KKL, finden sich Installationen, die das Zusammenspiel von Historie und moderner Kunst perfektionieren. Der Kontrast zwischen altem Stein und innovativer Lichttechnik erzeugt Momente, die man so nur selten erlebt.

Eine Stadt, die zusammenkommt

Das Luzerner Lichtfestival ist nicht nur ein künstlerisches Highlight – es ist auch ein gesellschaftliches. Während der dunkleren Jahreszeit bringt es Menschen zusammen: Familien, Touristinnen, Studenten, ältere Spaziergänger, Kunstliebhaber, Fotografen und alle, die sich von Licht berühren lassen möchten.

Rund um die Installationen entstehen kleine Treffpunkte: Menschen bleiben stehen, staunen gemeinsam, diskutieren über das Gesehene oder geniessen einfach die entspannte Stimmung. Cafés und Restaurants öffnen ihre Türen oft länger, warme Getränke werden zum treuen Begleiter, und die ganze Stadt wirkt lebendig und verbunden.

Warum ein Besuch lohnt

Das Luzerner Lichtfestival ist mehr als ein visuelles Spektakel. Es ist eine Einladung, die Stadt neu zu entdecken, den Winter anders zu fühlen und sich auf die Kraft von Kunst und Licht einzulassen. Besonders schön ist, dass das Festival jedes Jahr neue Installationen zeigt – ein Besuch lohnt sich also immer wieder.

Wer zwischen Dezember und Januar in Luzern ist, sollte sich diese magische Erfahrung nicht entgehen lassen. Ein Abendspaziergang durch das Lichtermeer bleibt oft als warmes, farbiges Wintererlebnis im Gedächtnis und macht die dunkle Jahreszeit ein Stück heller.

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Dienstag, 9. Dezember 2025

Gymotion 2026: Die Show der Schweizer Turnkunst

Das ultimative Turn- und Akrobatik-Spektakel

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    09. Dezember 2025, Jessy Thür
Tänzerin, die Stand-Splits macht

Am 10. Januar 2026 verwandelt sich das Hallenstadion Zürich erneut in eine funkelnde Showarena: Die beliebte Schweizer Grossveranstaltung Gymotion kehrt zurück und verspricht ein Spektakel voller Sport, Musik und Emotionen. Bereits seit Jahren begeistert Gymotion Zuschauer jeden Alters und gilt als das grösste Turn- und Akrobatik-Event der Schweiz. Unter dem diesjährigen Motto „YOUniverse“ erwartet die Besucher eine Reise durch fünf kreative Themenwelten, die Bewegung, Kunst und emotionale Geschichten verbinden. 

Ein Event voller Bewegung, Emotion und Inspiration

Die Gymotion 2026 verspricht ein einmaliges Erlebnis: Über 500 Turner:innen aus der ganzen Schweiz präsentieren eine faszinierende Mischung aus Akrobatik, Gymnastik und spektakulären Turnperformance. Jede Show ist sorgfältig choreografiert, sodass jede Bewegung Teil eines grossen Gesamtkunstwerks ist. Die Kombination aus sportlicher Präzision, künstlerischem Ausdruck und gemeinschaftlicher Energie macht die Show zu einem Highlight im Schweizer Eventkalender.

Die Show lebt nicht nur von der Athletik, sondern auch von der musikalischen Untermalung. Mit dabei ist unter anderem der bekannte Schweizer Singer-Songwriter James Gruntz, der die Performance mit Live-Musik begleitet. Die emotionale Kraft seiner Songs verstärkt die Wirkung der Akrobatik und sorgt dafür, dass die Zuschauer die Geschichten hinter den Bewegungen hautnah miterleben können. 

Die fünf Themenwelten von YOUniverse

Die 2026er-Ausgabe von Gymotion ist in fünf spannende Themenwelten unterteilt:
  1. Explore – Hier geht es um Neugier und Entdeckung. Die Turner:innen zeigen, wie wichtig es ist, neue Wege zu gehen und Grenzen zu erforschen.

  2. Limits / No Limits – Eine spektakuläre Welt, in der körperliche und geistige Grenzen getestet und überwunden werden. Die Zuschauer erleben, wie Kraft, Mut und Präzision Hand in Hand gehen.

  3. Evanescence – Diese Themenwelt widmet sich Vergänglichkeit und Emotion. Durch Tanz, Akrobatik und Lichtkunst entsteht eine fast magische Atmosphäre.

  4. Respect – Hier stehen Wertschätzung und Gemeinschaft im Vordergrund. Jede Bewegung zeigt, wie wichtig Teamarbeit und gegenseitiger Respekt sind.

  5. Selfcare – Abschliessend geht es um Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Die Turner:innen laden dazu ein, innezuhalten und sich bewusst mit sich selbst auseinanderzusetzen.
Jede dieser Welten ist durch Lichtinszenierung, Bühnenbild und Soundeffekte einzigartig gestaltet. Das Publikum wird nicht nur Zeuge sportlicher Höchstleistungen, sondern taucht vollständig in ein multimediales Erlebnis ein.

Für wen ist Gymotion geeignet?

Gymotion richtet sich an ein sehr breites Publikum. Ob Sportbegeisterte, Familien, Freunde oder Kulturinteressierte, jeder findet hier etwas Faszinierendes. Die Show eignet sich perfekt für einen gemeinsamen Ausflug mit Freunden, der Familie oder Vereinsgruppen. Besonders spannend ist Gymotion für Schulen, Sportvereine oder Gruppen, die ein einmaliges Erlebnis suchen, das Sport, Kunst und Gemeinschaft vereint.

Die Atmosphäre im Hallenstadion ist dabei immer mitreissend. Vom ersten Ton der Musik bis zum letzten Applaus wird das Publikum Teil der Show. Diese Verbindung zwischen Athlet:innen und Zuschauenden macht Gymotion zu einem einzigartigen Event, das man nicht verpassen sollte.

Praktische Informationen

Datum und Uhrzeit: Samstag, 10.Januar 2026 – Shows um 13:30 Uhr und 19:00 Uhr

Ort: Hallenstadion Zürich, Wallisellenstrasse 45, 8050 Zürich

Tickets: Ab CHF 49.– über Ticketcorner oder andere Vorverkaufsstellen

Specials: VIP-Pakete, Logenplätze und Starlounge für ein exklusives Erlebnis

Zielgruppe: Familien, Gruppen, Schulen, Sport- und Kulturinteressierte

Warum du Gymotion 2026 nicht verpassen solltest

Gymotion ist weit mehr als eine einfache Turnshow. Es ist ein Gesamtkunstwerk aus Sport, Musik, Theater und emotionaler Inszenierung. Die Show beeindruckt durch die Verbindung von Eleganz, Athletik und künstlerischem Ausdruck. Für alle, die Sport lieben oder ein unvergessliches kulturelles Erlebnis suchen, bietet Gymotion 2026 Gänsehautmomente, Spannung und Inspiration.

Wer also Lust auf einen besonderen Tag voller Bewegung, Emotionen und gemeinsamer Erlebnisse hat, sollte sich den 10. Januar 2026 unbedingt vormerken. Gymotion 2026 ist nicht nur ein Sportevent, sondern ein Erlebnis für die ganze Familie, Freunde und alle, die sich von der Kraft der Bewegung begeistern lassen möchten.

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Donnerstag, 4. Dezember 2025

Songbird Festival Davos: Ein Winter voller Stimmen

Musikalische Intimität inmitten der Davoser Winterkulisse


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      04. Dezember 2025, Jonathan Schönholzer

Das
Songbird Festival Davos, vom 5. bis 20. Dezember, gehört zu jenen kulturellen Ereignissen, die inmitten der tief verschneiten Alpen eine ganz eigene Magie entfalten. Während viele Winterveranstaltungen vom lauten Trubel, hellen Lichtern und überfüllten Plätzen leben, wirkt dieses Festival wie ein Gegenentwurf: ruhiger, intimer, näher an der Musik und näher an den Menschen. Davos, bekannt für seine eindrucksvolle Bergwelt und sein trockenes Winterklima, wird im Dezember zum Treffpunkt von Singer-Songwriter-Talenten, die in kleinen, warmen Räumen eine Atmosphäre schaffen, die man kaum anderswo findet.

Die besondere Nähe zwischen Künstlern und Publikum

Die Bühnen des Songbird Festival sind mit dem AlpenGold Hotel und dem Kulturplatz Davosbewusst überschaubar. Kein gigantisches Hallenstadion, keine überdimensionierten Lichtshows, keine Ablenkung vom Wesentlichen. Stattdessen konzentriert sich alles auf die Stimme, die Geschichten und die Emotionen der Künstlerinnen und Künstler. Das Publikum sitzt oft nur wenige Meter entfernt, wodurch ein Gefühl entsteht, als würde man an einem privaten Wohnzimmerkonzert teilnehmen. Dieser direkte Austausch zwischen Bühne und Zuschauer ist einer der Gründe, warum das Festival Jahr für Jahr an Beliebtheit gewinnt. Wer Singer-Songwriter-Musik liebt, findet hier einen Ort, an dem Authentizität mehr zählt als Perfektion.

Die Auswahl der Acts ist breit, aber stets kuratiert. Internationale Gäste treffen auf Schweizer Künstler, etablierte Namen auf Newcomer. Von kraftvollen Stimmen über filigrane Gitarrenklänge bis hin zu experimentelleren Klängen, das Programm spiegelt die Vielfalt des Genres wider. Viele Besucher kommen gerade deshalb jedes Jahr wieder: nicht nur wegen der bekannten Headliner, sondern weil sie darauf vertrauen, neue musikalische Lieblingsentdeckungen zu machen.

Ein Festival eingebettet in die Davoser Winterwelt

Neben den Konzerten selbst trägt die Kulisse viel zum Charakter des Festivals bei. Davos im Dezember bedeutet knirschenden Schnee unter den Schuhen, klare Winterluft und dieses besondere Alpenlicht, das sich im frühen Abend über den Ort legt. Zwischen den Shows ziehen Festivalbesucher durch die verschneiten Gassen, wärmen sich in kleinen Cafés oder verbinden ihren Aufenthalt mit einem Tag auf den Skipisten. Diese Mischung aus Kultur und Natur macht das Songbird zu einem Erlebnis, das weit über Musik hinausgeht.

Auch organisatorisch setzt das Festival auf Nähe und Qualität. Viele Locations sind gemütliche Hotels, historische Räume oder moderne, kleine Veranstaltungsorte. Dadurch verteilt sich das Publikum über Davos, und die Entdeckung neuer Lieblings-Locations gehört fast schon genauso zum Erlebnis wie die Musik selbst. Wer sich Tickets sichert, sollte ein wenig Zeit zum Wandern zwischen den einzelnen Bühnen einplanen, nicht aus Zwang, sondern weil diese Wege Teil der Stimmung sind.

Ein musikalisches Wintererlebnis mit nachhaltiger Wirkung

Für viele Besucher entsteht genau daraus der besondere Reiz: Die Musik steht im Mittelpunkt, aber sie ist eingebettet in eine Umgebung, die zur Ruhe einlädt. Während draussen der Winterwind weht und der Schnee fällt, entfalten sich drinnen Stimmen und Melodien, die oft lange nachklingen. Das Songbird Festival ist kein Event, das man einfach konsumiert. Es ist ein Festival, das man erlebt, bewusst, langsam und mit offenen Ohren.

Wer einen Winterausflug plant, der nicht nur sportlich oder festlich sein soll, findet hier die perfekte Alternative: ein musikalisches Erwärmungsprogramm für Herz und Seele, mitten im Hochgebirge. Davos zeigt im Dezember, dass Kultur auch im kleineren Format gross wirken kann. Genau das macht das Songbird Festival zu einem der charmantesten Musikereignisse des Schweizer Winters.

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Bildquelle: nike159 via Pixabay

Die 61. Solothurner Filmtage

Solothurn im Januar wieder im Filmfieber - Die 61. Solothurner Filmtage Lesezeit:        5 Min. Publikation:    30. Dezember 2025, Jessy Thü...