Einzigartige Zirkusmagie - Tournee 2026
Lesezeit: 4 Min.
Publikation: 26. Juni 2026, Jonathan Schönholzer
Die erste Jahreshälfte des Circus Knie liegt bereits hinter dem Schweizer Nationalcircus. Nach den Gastspielen in Chur, Schaffhausen, Winterthur, Frauenfeld und Wil SG hat sich das legendäre Chapiteau längst wieder auf den Weg gemacht.
Der grosse Teil der Tournee 2026 steht noch bevor, und er führt den Circus Knie quer durch die Deutschschweiz, bevor es in die Romandie geht. Wer also die Gelegenheit verpasst hat, im Frühling dabei zu sein, kann sich auf die kommenden Monate freuen. Die Vorfreude ist in den Städten entlang der Route spürbar, und die Zirkusfamilie hat bereits bewiesen, dass sie auch 2026 wieder Massstäbe setzt.
Von Zürich bis Basel: Ein Sommermärchen
Die kommenden Wochen sind geprägt von langen Aufenthalten in den grossen Städten. Vom 8. Mai bis zum 7. Juni gastierte der Circus Knie in Zürich auf dem Sechseläutenplatz, bevor das Zelt Mitte Juni in Basel aufgebaut wurde. In beiden Städten stehen mehrere Wochen mit zahlreichen Vorstellungen auf dem Programm, was den Besuchern reichlich Gelegenheit gibt, einen Termin zu finden.
Das Zelt mit seinen 2500 Sitzplätzen ist bekannt für seine hervorragende Akustik und Sicht, was jede Vorstellung zu einem besonderen Erlebnis macht. Ab Ende Juli führt die Reise dann über Solothurn nach Bern, wo der Circus Knie vom 30. Juli bis zum 16. August Halt macht. Anschliessend geht es über Nidau nach Genf, wo das Gastspiel vom 28. August bis zum 13. September andauert. Die Tournee endet schliesslich mit einem letzten grossen Gastspiel in Lausanne, bevor die Zelte für die Winterpause eingepackt werden.
Eine Show der Superlative
Die aktuelle Show vereint Tradition und Moderne auf eindrucksvolle Weise. Ein besonderes Highlight ist der 23-jährige Belgier Antony César, der als «fliegender Engel» mit einer berührenden Mischung aus Tanz und Akrobatik an den Strapaten für Gänsehautmomente sorgt. Seine Darbietung hoch über der Manege ist atemberaubend und wird das Publikum auch in der zweiten Saisonhälfte in seinen Bann ziehen. Auch das Duo «Golden Dream», bestehend aus Ambra Faggioni und Yves Nicols, bietet eine Glanzleistung ohne Sicherung hoch unter der Zirkuskuppel. Die beiden Artisten beweisen atemberaubende Körperbeherrschung und perfekte Harmonie in jeder Bewegung.
In der zweiten Saisonhälfte sind zusätzlich die wagemutigen Motorrad-Stunts im sogenannten «Splitting Globe of Speed» zu bestaunen, bei dem sich die Stahlkugel mitten in der Vorstellung öffnet. Die fünf Motorradfahrer rasen dabei mit atemberaubender Geschwindigkeit in der Kugel und sorgen für pures Adrenalin im Publikum. Für die jüngeren Gäste ist es eine besondere Freude, die 15-jährige Chanel Marie Knie zu erleben, die in dieser Saison erstmals eine Nummer der Hohen Schule zeigt. Sie führt die edlen Pferde mit einer Leichtigkeit und Präzision vor, die ihresgleichen sucht.
Humor und Hightech im Zirkuszelt
Für Lacher sorgen in der zweiten Saisonhälfte unter anderem die Comedians Kaya Yanar, der in Zürich seine Heimatspiele feiert, sowie der Clown Matute aus Chile und Bauchredner Willer Nicolodi. Yanars Beobachtungen über den Zirkusalltag sind ebenso treffend wie witzig. Die gesamte Inszenierung steht unter der Regie von Géraldine Knie, die mit einer Hightech-Lichtinstallation die Manege in ein anderes Universum verwandelt. Die Lichteffekte setzen die Artisten gekonnt in Szene und schaffen eine magische Atmosphäre. Der Circus Knie bleibt auch 2026 ein Erlebnis für die ganze Familie – und die Tournee ist noch lange nicht zu Ende.
Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.
Bildquelle: Manuel Liniger via Unsplash






