Mittwoch, 11. Februar 2026

Der Engadin Skimarathon

Zwischen sportlicher Herausforderung und alpinem Erlebnis


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      11. Februar 2026, Jonathan Schönholzer

Der Engadin Skimarathon gehört zu den eindrucksvollsten Wintersportveranstaltungen Europas. Jedes Jahr im März zieht er Tausende Langläuferinnen und Langläufer ins Oberengadin und verbindet sportliche Herausforderung mit alpiner Landschaft, Tradition und internationalem Flair. Für viele ist die Teilnahme ein persönliches Ziel, für andere ein fest eingeplanter Fixpunkt im Winterkalender. Der kommende Engadin Skimarathon verspricht erneut genau diese besondere Mischung aus Wettkampf, Gemeinschaft und Naturerlebnis.


Ein Klassiker mit Geschichte und Format

Seit seiner ersten Austragung im Jahr 1969 hat sich der Engadin Skimarathon zu einem der grössten Langlaufrennen der Welt entwickelt. Die Strecke über 42 Kilometer führt von Maloja nach S-chanf und verläuft durch eine der eindrucksvollsten Hochgebirgslandschaften der Schweiz. Gefrorene Seen, weite Ebenen und das Panorama der Engadiner Bergwelt machen den Reiz des Rennens aus, nicht nur für Profis, sondern auch für ambitionierte Hobbysportler.

Was den Engadin Skimarathon besonders macht, ist seine Offenheit: Hier starten Eliteathleten Seite an Seite mit Freizeitsportlern aus über 60 Nationen. Ergänzt wird das Hauptrennen durch Formate wie den Halbmarathon, den Frauenlauf oder den Engadin Night Race, wodurch das Wochenende zu einem vielseitigen Sportereignis für unterschiedliche Leistungsniveaus wird.

Die Strecke: Herausforderung und Genuss zugleich

Die 42 Kilometer des Skimarathons gelten als technisch wenig extrem, sind jedoch aufgrund ihrer Länge und der Höhenlage anspruchsvoll. Die dünnere Luft, lange Gleitpassagen und wechselnde Schneeverhältnisse fordern Ausdauer, Konzentration und eine gute Renneinteilung. Besonders der Start in Maloja mit dem anschliessenden Abschnitt über den Silser- und Silvaplanersee prägt das Erlebnis nachhaltig.

Viele Teilnehmende berichten, dass der Engadin Skimarathon weniger von steilen Anstiegen lebt, sondern von Rhythmus und mentaler Stärke. Wer sich hier übernimmt, spürt die Konsequenzen spätestens auf den letzten Kilometern Richtung S-chanf. Gleichzeitig bietet die Strecke genügend Raum, um die Umgebung bewusst wahrzunehmen, ein Aspekt, der den Lauf für viele einzigartig macht.

Mehr als ein Rennen: Stimmung, Begegnungen und Emotionen

Der Engadin Skimarathon ist weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Bereits in den Tagen vor dem Start füllen sich die Orte des Oberengadins mit internationalem Publikum, sportlicher Vorfreude und lebendigem Austausch. Expo-Bereiche, Pasta-Partys und gemeinsame Wachsvorbereitungen gehören ebenso dazu wie Gespräche über Material, Wetter und persönliche Ziele.

Am Renntag selbst entsteht entlang der Strecke eine besondere Atmosphäre. Zuschauer feuern die Läufer an, Musik begleitet einzelne Abschnitte, und im Zielbereich warten Emotionen, von Erschöpfung bis purer Freude. Für viele ist das Überqueren der Ziellinie ein Moment, der lange in Erinnerung bleibt, unabhängig von der gelaufenen Zeit.

Der kommende Engadin Skimarathon knüpft genau an diese Tradition an. Er steht für sportliche Leistung ohne elitäre Abgrenzung, für Naturerlebnis ohne Inszenierung und für Gemeinschaft über Ländergrenzen hinweg. Wer teilnimmt, nimmt nicht nur an einem Rennen teil, sondern an einem Ereignis, das den Wintersport in seiner vielleicht schönsten Form zeigt.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Bildquelle: Engadin Skimarathon / Swiss-Image

Dienstag, 10. Februar 2026

Das Sechseläuten in Zürich

Ein Volksfest mit Tradition

Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      10. Februar 2026, Jonathan Schönholzer

Jedes Frühjahr richtet sich der Blick vieler Zürcherinnen und Zürcher auf ein Ereignis, das Tradition, Volksfest und gesellschaftliches Ritual zugleich ist: das Sechseläuten. Auch in diesem Jahr hat das Fest wieder gezeigt, warum es tief im Selbstverständnis der Stadt verankert ist. Zwischen Zunftstolz, Frühlingshoffnung und moderner Stadtkulisse entsteht ein Spannungsfeld, das weit über den berühmten Böögg hinausgeht.

Ein Brauch mit Haltung und Geschichte

Das Sechseläuten in Zürich blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Ursprünglich markierte es den Wechsel der Arbeitszeiten, im Sommer wurde bis sechs Uhr gearbeitet, im Winter bis fünf. Was einst ein praktischer Zeitmesser war, ist heute ein Symbol für den Übergang vom Winter in den Frühling. Im Zentrum stehen die Zürcher Zünfte, die mit ihren historischen Gewändern, Bannern und Musikformationen ein lebendiges Bild der Stadtgeschichte vermitteln.

Auch dieses Jahr war der Kinderumzug ein wichtiger Auftakt. Schulklassen, Musikgruppen und Vereine zogen durch die Innenstadt und zeigten, dass das Sechseläuten nicht nur ein Fest für Traditionsbewusste ist, sondern auch Raum für neue Generationen schafft. Die Mischung aus feierlicher Ordnung und kindlicher Ausgelassenheit macht einen grossen Teil des Charmes aus.

Der Umzug als gesellschaftlicher Spiegel

Der grosse Zunftumzug am Montag war erneut der Höhepunkt für viele Zuschauerinnen und Zuschauer. Hunderte von Zünftlern zu Pferd oder zu Fuss präsentierten ihre Zünfte mit Stolz und sichtbarer Freude. Entlang der Route standen Tausende von Menschen, Einheimische ebenso wie Gäste aus dem In- und Ausland. Das Sechseläuten funktioniert dabei wie ein gesellschaftlicher Spiegel: Es zeigt die Verbundenheit mit Tradition, aber auch die Offenheit der Stadt.

In den letzten Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, wie zeitgemäss gewisse Aspekte des Festes sind. Auch dieses Jahr war spürbar, dass sich das Sechseläuten weiterentwickelt. Themen wie Diversität, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit finden zunehmend Platz in Gesprächen rund um das Fest, nicht als Bruch mit der Geschichte, sondern als deren Fortführung.

Der Böögg und die kollektive Spannung

Am späten Nachmittag richtete sich dann alles auf den Böögg. Die Schneemannfigur, prall gefüllt mit Feuerwerk, thront über dem Scheiterhaufen und wird zum Projektionsobjekt kollektiver Erwartungen. Die Zeit bis zur Explosion des Kopfes wird traditionell als Wetterorakel für den kommenden Sommer gelesen, ein augenzwinkernder Aberglaube, der dennoch jedes Jahr für Nervenkitzel sorgt.

Als die Flammen höher schlugen und die Sekunden vergingen, lag eine besondere Spannung in der Luft. Jubel, Raunen und Applaus begleiteten den Moment der Explosion. Unabhängig davon, was die gemessene Zeit für den Sommer verheisst, zählt vor allem das gemeinsame Erleben. Genau darin liegt die Stärke des Sechseläutens: Es schafft einen Moment, in dem eine Stadt innehält, zusammenkommt und sich ihrer eigenen Geschichte bewusst wird.

Am Ende bleibt das Gefühl, Teil von etwas Grösserem gewesen zu sein. Das diesjährige Sechseläuten hat erneut gezeigt, dass Tradition kein starres Konstrukt ist, sondern ein lebendiger Prozess, getragen von Menschen, Erinnerungen und der Lust, den Frühling gemeinsam zu begrüssen.

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Bildquelle: Claudio Schwarz via Unsplash

Mittwoch, 4. Februar 2026

Das Chalandamarz in Sils

Eine jahrhundertealte Tradition im Engadin


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Publikation:      04. Februar 2026, Jonathan Schönholzer

Der 1. März beginnt in Sils nicht leise. Schon früh hallen Glocken durch die Gassen, vermischen sich mit Kinderstimmen und dem Knirschen von Schnee unter schweren Schuhen.
Chalandamarz 2026 ist in Sils mehr als ein Datum im Kalender, es ist ein lebendiges Stück Engadiner Identität, das jedes Jahr aufs Neue spürbar macht, wie stark Tradition und Gemeinschaft hier verwoben sind.

Ein Dorf im Rhythmus der Glocken

In ihren blauen Hemden und roten Zipfelmützen ziehen die Kinder und Jugendlichen durch das Dorf, bewaffnet mit grossen und kleinen Glocken. Der Rhythmus ist kein Zufall: Mit jedem Schritt, jedem Schwung soll der Winter vertrieben werden. Was archaisch klingt, ist bis heute fest im Alltag verankert. Chalandamarz ist kein folkloristisches Schauspiel für Zuschauer, sondern ein Fest, das von den Einheimischen getragen wird und in das Gäste behutsam eintreten dürfen.

Sils unterscheidet sich dabei spürbar von anderen Engadiner Orten. Der Umzug wirkt hier intimer, beinahe persönlicher. Man kennt sich, man grüsst sich, man bleibt stehen, um zuzuhören. Die traditionellen Lieder, auf Romanisch gesungen, erzählen vom Frühling, von Neubeginn und vom Zusammenhalt. Auch 2026 liegt in diesen Stimmen etwas Zeitloses, als würde sich für einen Moment eine Brücke zwischen Generationen spannen.

Zwischen Brauchtum und Alltag

Nach dem Umzug füllen sich Dorfplatz und Gasthäuser. Es wird gelacht, diskutiert und gegessen. Typische Speisen wie die süssen Chalandamarz-Küchlein wechseln die Hände, während Kinder stolz ihre Rolle im Umzug reflektieren. Für viele Familien gehört dieser Tag zu den wichtigsten des Jahres, ein Moment, in dem Tradition nicht erklärt, sondern gelebt wird.

Bemerkenswert ist, wie selbstverständlich sich das Brauchtum in den modernen Alltag einfügt. Besucher erreichen Sils oft bequem mit der Rhätischen Bahn, die auch an diesem besonderen Tag zuverlässig durch die verschneite Landschaft fährt. Schon die Anreise stimmt auf das Erlebnis ein: Weite Täler, klare Luft und das Gefühl, langsam in eine andere Zeit einzutauchen.

Ein stilles Versprechen an den Frühling

Chalandamarz 2026 zeigt eindrücklich, dass Tradition kein starres Relikt ist. Sie verändert sich, bleibt aber in ihrem Kern gleich. Kinder wachsen hinein, übernehmen Verantwortung, lernen Lieder und Bedeutungen, die weit über den einzelnen Tag hinausreichen. Für Gäste eröffnet sich die seltene Gelegenheit, Teil eines lebendigen Rituals zu sein, nicht als Konsumenten, sondern als respektvolle Beobachter.

Am Nachmittag kehrt langsam Ruhe ein. Die Glocken verstummen, der Schnee trägt wieder nur vereinzelte Schritte. Doch etwas bleibt zurück: das Gefühl, Zeuge von etwas Echtem gewesen zu sein. Chalandamarz in Sils ist kein grosses Spektakel, sondern ein stilles Versprechen, dass der Frühling kommt, dass Gemeinschaft trägt und dass manche Traditionen gerade deshalb überleben, weil sie nicht erklärt werden müssen.

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Bildquelle: Hans via Pixabay

Mittwoch, 28. Januar 2026

White Turf St. Moritz 2026

Rennsport, Winterglamour und Schweizer Präzision


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      28. Januar 2026, Jonathan Schönholzer


Der gefrorene St. Moritzer See wird ab dem 7. Februar 2026 zu einer der aussergewöhnlichsten Rennbahnen der Welt. White Turf steht seit über hundert Jahren für eine einzigartige Kombination aus Pferderennen, Wintersport, gesellschaftlichem Treffpunkt und alpiner Kulisse. Drei Rennsonntage bringen internationale Gäste, Spitzensport und stilvolle Unterhaltung ins Engadin und machen St. Moritz zum Zentrum eines Winterspektakels, das weit über die Schweiz hinausstrahlt.

Rennsport auf Eis: Ein weltweit einzigartiges Setting

Was White Turf so besonders macht, ist der Austragungsort selbst. Wo normalerweise eine winterliche Naturlandschaft dominiert, entsteht für kurze Zeit eine vollwertige Rennarena auf dem zugefrorenen See. Trab- und Galopprennen werden direkt auf dem Eis ausgetragen und ziehen jedes Jahr Spitzenreiter, erfahrene Trainer und leistungsstarke Pferde aus ganz Europa an. Ergänzt wird das sportliche Programm durch das spektakuläre Skikjöring, bei dem Pferde Skifahrer mit hoher Geschwindigkeit über die Eisbahn ziehen. Diese Disziplin ist international nahezu einzigartig und gilt als eines der emotionalen Highlights von White Turf.

Die besonderen Bedingungen verlangen Mensch und Tier viel ab. Das Laufen auf Eis erfordert nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Präzision, Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen. Genau diese Herausforderung macht den sportlichen Wert der Rennen aus und verleiht jedem Sieg auf dem St. Moritzer See einen besonderen Stellenwert.

Lifestyle, Gesellschaft und starke Partnerschaften

Neben dem Sport ist White Turf seit jeher ein gesellschaftliches Ereignis. Das Event verbindet Pferderennsport mit alpinem Lifestyle, Mode, Kulinarik und Networking. Temporäre Lounges, Hospitality-Zelte und stilvoll gestaltete Zuschauerbereiche schaffen eine Atmosphäre, die sportliche Spannung und entspannten Genuss vereint. Besucher flanieren zwischen Rennbahn und Champagnerbar, während im Hintergrund die verschneiten Gipfel des Engadins für eine unvergleichliche Kulisse sorgen.

Auch hochkarätige Sponsoren sind dabei. UBS und Longines engagieren sich seit Jahren als wichtige Unterstützer und prägen White Turf mit Eleganz und Präzision, was dem Anlass eine internationale Strahlkraft verleiht.

Bedeutung für die Region und nachhaltige Perspektiven

White Turf ist nicht nur ein Highlight im Eventkalender, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Engadin. Hotels, Restaurants und lokale Dienstleister profitieren vom internationalen Gästemix, während St. Moritz seine Position als exklusive Winterdestination weiter festigt. Gleichzeitig gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Die Infrastruktur auf dem See ist temporär angelegt, und der Schutz der Natur steht im Fokus der Organisation. Nach dem letzten Renntag soll der See wieder vollständig in seinen natürlichen Zustand zurückkehren.

White Turf St. Moritz 2026 steht damit exemplarisch für die Verbindung von Tradition und Moderne. Hochklassiger Sport, eindrucksvolle Natur, gesellschaftliche Begegnungen und verantwortungsvolle Organisation verschmelzen zu einem Erlebnis, das es in dieser Form nur einmal gibt. Für Besucher wie Teilnehmer bleibt White Turf ein Fixpunkt des Winters, elegant, spannend und unverwechselbar schweizerisch.

Bildquelle: marcelkessler via Pixabay

Freitag, 23. Januar 2026

Luzerner Fasnacht 2026 – Rüüdigi Zyt

Urknall, Guggenmusik und Monstercorso: Die Luzerner Fasnacht 2026

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    23. Januar 2026, Jessy Thür

12.–17. Februar 2026 in Luzern

Die Luzerner Fasnacht gehört zu den beliebtesten und ausgelassensten Fasnachtsveranstaltungen der Schweiz, ein farbenfrohes, lautes und traditionsreiches Spektakel, das jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt an der Reuss zieht. Von Donnerstag, dem 12. Februar, bis Dienstag, dem 17. Februar 2026, verwandelt sich Luzerns historische Altstadt in eine Bühne für Guggenmusik, fantasievolle Kostüme, Trommeln, Trompeten und ausgelassene Stimmung – kurzum: Rüüdigi Zyt!

Was ist die Luzerner Fasnacht?

Die Luzerner Fasnacht ist das grösste jährliche Volksfest der Stadt Luzern. Sie markiert die sogenannte „fünfte Jahreszeit“ – eine Zeit ausgelassener Feierlichkeiten, die mit alten Bräuchen und moderner Partykultur verschmilzt. Von frühmorgendlichen Weckrufen bis zu nächtlichen Paraden bieten die Fasnachtstage ein intensives und vielschichtiges Erlebnis für Jung und Alt.

Die Fasnacht unterscheidet sich von anderen regionalen Fasnachtsformen dadurch, dass sie weniger formalisiert, dafür umso spontaner und lebhafter ist: Hunderte Guggenmusik-Gruppen ziehen durch die Gassen, spielen schräge Rhythmen und improvisieren laute, mitreissende Musik. Gleichzeitig verwandeln fantasievolle Masken und Kostüme die Altstadt in einen bunten, pulsierenden Ort voller Energie.

Programm-Highlights 2026

Die Luzerner Fasnacht erstreckt sich über sechs Tage voller Events, die jeden Tag neue Höhepunkte bieten. Hier einige der wichtigsten Programmpunkte:

Schmutziger Donnerstag – 12. Februar 2026

  • 05:00 Uhr: Urknall – der offizielle Startschuss mit Kanonenschuss und Konfettiregen am Seeufer, gefolgt vom Fritschitagwache-Weckruf.
  • 08:00 Uhr: Fritschizug – farbenfroher Umzug durch die Altstadt mit Bruder Fritschi und Zunftmitgliedern.
  • 14:00 Uhr: Grosser Fritschiumzug – das erste grosse Strassenfest mit Guggenmusik und Gruppen.
  • Abend: Guuggerbühnen und Musik bis spät in die Nacht.

Güdismontag – 16. Februar 2026

  • 06:00 Uhr: Tagwach – der zweite grosse Weckruf mit Monsterkonzert.
  • 14:00 Uhr: Wey-Umzug – Parade der Guggenmusik-Gruppen durch die Stadt.
  • Restlicher Tag: Zögli, Bühnen und weitere Musik-Events.

Güdisdienstag – 17. Februar 2026

  • 14:30 Uhr: Chendermonschter – Kinderumzug durch die Altstadt (Start beim Mühlenplatz).
  • 19:30 Uhr: Monstercorso – der spektakuläre Abschlussumzug mit beleuchteten „Monstern“ und unzähligen Guggenmusiken.
Zwischen diesen grossen Höhepunkten entstehen überall in der Stadt spontane Fasnachtsaktionen: Musikgruppen, Strassenkünstler, Tanzende und singende Menschen füllen Plätze wie den Kornmarkt, Kapellplatz oder die Reuss-Brücken mit Leben.

Tradition und Atmosphäre

Das Herzstück der Luzerner Fasnacht ist die starke Verwurzelung in lokalen Traditionen. Zu den immer wieder gehörten Begriffen gehören Tagwach, Urknall, Fritschi, Guuggerbaum, Zünfte und Usgüüglete – alles Ausdrucksformen und Rituale, die über Jahrzehnte gewachsen sind und das kollektive Fasnachtsgefühl prägen.

Besonders eindrucksvoll ist der Urknall, ein morgendliches Spektakel, das mit einem lauten Knall und einem Konfettiregen beginnt. Die Guggenmusiken – oft in schrillen Kostümen unterwegs – spielen ohne Unterlass und sorgen für eine dichte, laute und fröhliche Atmosphäre, die in ganz Luzern spürbar ist.

Tipps für Besucherinnen und Besucher

  • Kostüm nicht vergessen: Wer maskiert ist, gehört zum Fest – und erlebt die Fasnacht intensiver.

  • Früh da sein: Besonders um die morgendlichen Starts herum lohnt es sich, früh aufzustehen, um die traditionellen Rituale live zu erleben.

  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Luzern bietet während der Fasnacht spezielle Fahraufstockungen und Fasnacht-Abos, um die Anreise stressfrei zu gestalten.

Ein Muss im Veranstaltungskalender 2026

Die Luzerner Fasnacht 2026 ist ein unvergleichliches Erlebnis für alle Fasnachtsfans und solche, die es noch werden wollen. Sechs Tage voller Musik, Tradition, verrückter Kostüme und ausgelassener Stimmung machen sie zu einem der Höhepunkte im Kultursommer der Schweiz – auch wenn sie im Winter stattfindet! Vom Urknall am frühen Donnerstagmorgen bis zum Monstercorso am Dienstagabend: Die Luzerner Fasnacht ist ein Fest, das du so schnell nicht vergessen wirst.

Wer nach weiteren aussergewöhnlichen Veranstaltungen in der Schweiz stöbern möchte, findet viele spannende Inspirationen auf eventkalender.ch und auf der Seite für aktuelle Events im Kanton Luzern.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Dienstag, 20. Januar 2026

Wenn Sport zur Show wird: Art on Ice in Zürich

Art on Ice 2026 im Hallenstadion Zürich – Magie auf Eis und Bühne

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    20. Januar 2026, Jessy Thür

Im Winter 2026 wird das Hallenstadion Zürich erneut zur Bühne eines der spektakulärsten Live-Events der Schweiz: Art on Ice, die weltbekannte Eiskunstlauf-Gala mit Live-Musik und internationalen Stars. Vom 26. Februar bis 1. März 2026 lädt die Jubiläumsshow Besucher aus dem In- und Ausland ein, ein emotionales Erlebnis zwischen Sport, Musik und Showkunst zu erleben.
Eiskunstläuferin vor Schloss

Ein Event mit 30-jähriger Geschichte

Art on Ice feiert im Jahr 2026 einen besonderen Meilenstein: 30 Jahre seit der ersten Show. Was 1995 als einfache Idee zweier Enthusiasten begann – Live-Musik und Eiskunstlauf zu kombinieren – hat sich in drei Jahrzehnten zu einem der grössten Entertainment-Highlights der Schweiz entwickelt. Die Premiere im Hallenstadion Zürich zog damals Tausende Zuschauer an und läutete eine Erfolgsgeschichte ein, die bis heute anhält.

Die Show hat sich über die Jahre weiterentwickelt, doch ein Grundprinzip blieb stets gleich: Die Verbindung von herausragender sportlicher Leistung mit emotionaler Live-Musik. Diese einzigartige Mischung macht Art on Ice zu einem Publikumsmagneten und Showerlebnis auf höchstem Niveau.

Das Konzept – Sport trifft Musik

Art on Ice ist weit mehr als nur ein Eiskunstlauf-Event. Es ist ein multidisziplinäres Spektakel, das Eiskunstlauf auf Weltklasseniveau mit Live-Performances internationaler Künstler verbindet. In der Vergangenheit liefen Olympiasieger, Welt- und Europameister auf dem Eis und traten Seite an Seite mit grossen Musikstars auf der Bühne auf – von Leona Lewis über Nelly Furtado bis James Morrison.
Die Shows kombinieren:

  • Technisch anspruchsvolle Eiskunstlauf-Performances von internationalen Top-Athleten
  • Live-Musik-Acts mit emotionaler und energiegeladener Bühnenpräsenz
  • Spektakuläre Licht- und Showeffekte, die die Atmosphäre im Hallenstadion Zürich in ein visuelles Erlebnis verwandeln

Stars auf Eis und Bühne 2026

Für das 30. Jubiläum wurde ein bemerkenswertes Line-Up angekündigt:
Neben internationalen Musikern wie James Bay und Jess Glynne, die exklusiv bei Art on Ice auftreten, stehen auch renommierte Schweizer Acts wie Noah Veraguth, Stress und Stefanie Heinzmann auf der Bühne.
Auf dem Eis präsentieren sich Welt- und Europameister, unter anderem:

  • Lukas Britschgi – Europameister 2025
  • Kimmy Repond – Europameisterschafts-Bronzemedaillengewinnerin
  • Internationale Top-Stars wie Ilia Malinin oder Madison Chock & Evan Bates (je nach Programm)
Dieses Ensemble aus musikalischen und sportlichen Talenten verspricht eine Show, die nicht nur sportliche Exzellenz, sondern auch emotionale Höhepunkte liefert.

Das Erlebnis für Besucher

Art on Ice bietet weit mehr als eine herkömmliche Veranstaltung. Für viele Zuschauer ist es ein Ereignis, das Emotionen weckt, Erinnerungen schafft und Menschen jeden Alters begeistert. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel zwischen den Eiskunstläufern und der Live-Musik – ein Moment, in dem Sport und Kunst verschmelzen und das Publikum oft lautstark mitgeht.

Das Hallenstadion Zürich, eine der grössten Arenen der Schweiz, bietet den idealen Rahmen für dieses Event. Die Kombination aus professioneller Veranstaltungstechnik, akustischer Qualität und dem Charme einer Live-Produktion macht jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Neben den regulären Vorstellungen gibt es auch VIP-Packages, die exklusive Zugänge, After-Show-Partys oder besondere Sitzplätze umfassen – ideal für alle, die das Event in besonderer Atmosphäre erleben möchten.

Warum Art on Ice 2026 ein Muss ist

  • Einzigartige Verbindung von Sport und Musik: Die Show bietet ein Erlebnis, das Eiskunstlauf und Live-Musik auf höchstem Niveau vereint.
  • Jubiläumsshow: 30 Jahre Art on Ice bedeuten ein besonderes Programm mit internationalen Highlights.
  • Starbesetzung: Von Musiker bis hin zu Weltmeistern im Eiskunstlauf – das Line-Up begeistert.
  • Unvergessliches Ambiente: Das Hallenstadion Zürich verwandelt sich in eine Bühne voller Emotionen, Licht und Erlebnis.

Ein Wintermoment voller Emotionen und Magie

Art on Ice 2026 ist nicht nur ein weiteres Events im Zürcher Veranstaltungskalender – es ist ein kulturelles Highlight, das die winterliche Stadt Zürich für wenige Tage in ein Zentrum von Emotion, Sport und Musik verwandelt. Ob du ein Fan von Eiskunstlauf, Live-Musik oder spektakulären Showproduktionen bist: Dieses Event gehört auf deine Liste.

Wer nach weiteren aussergewöhnlichen Veranstaltungen in der Schweiz stöbern möchte, findet viele spannende Inspirationen auf eventkalender.ch

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Donnerstag, 15. Januar 2026

Schneekönigin - das Musical

Märchenhafte Musicalmomente von Januar bis März 2026

Schneekönigin
Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    15. Januar 2026, Jessy Thür

Mit „Schneekönigin – das Musical“ erwartet das Publikum Anfang 2026 ein ganz besonderes Bühnenereignis. Die erfolgreiche Musicalproduktion ist vom 16. Januar bis 20. März 2026 in verschiedenen Städten zu erleben und bringt eine der bekanntesten Märchengeschichten in einer modernen, musikalischen Inszenierung auf die Bühne. Eine der zentralen Aufführungen findet am 17. Januar 2026 im KK Thun statt. 

Ein Klassiker in neuem Gewand

Die Geschichte der Schneekönigin, bekannt aus dem Märchen von Hans Christian Andersen, zählt zu den zeitlosen Erzählungen der Weltliteratur. Das Musical greift die bekannte Handlung auf und interpretiert sie neu – emotional, spannend und musikalisch vielseitig. Im Mittelpunkt steht eine tiefe Freundschaft, die durch die eisige Macht der Schneekönigin bedroht wird. Mut, Zusammenhalt und die Kraft der Liebe stehen im Zentrum der Geschichte und machen das Musical zu einem Erlebnis, das Generationen verbindet.
Dabei gelingt es der Inszenierung, sowohl Kinder als auch Erwachsene anzusprechen. Die Handlung ist klar verständlich, zugleich aber tiefgründig genug, um auch erwachsene Zuschauer emotional zu berühren.

Musik, Tanz und beeindruckende Bühnenbilder

Ein besonderes Highlight von Schneekönigin – das Musical ist die musikalische Vielfalt. Gefühlvolle Balladen wechseln sich mit dynamischen Ensemble-Nummern ab und sorgen für Gänsehautmomente ebenso wie für mitreissende Energie. Die professionellen Darstellerinnen und Darsteller überzeugen nicht nur durch ihre Gesangsleistung, sondern auch durch ausdrucksstarkes Schauspiel und präzise Choreografien.
Das Bühnenbild entführt das Publikum in eine glitzernde Winterwelt. Moderne Lichttechnik, Projektionen und detailreiche Kostüme lassen eisige Paläste, verschneite Landschaften und warme, hoffnungsvolle Orte entstehen. So wird jede Vorstellung zu einem visuellen Erlebnis, das die Märchenwelt lebendig werden lässt.

Vorstellungen vom 16. Januar bis 20. März 2026

Der Vorstellungszeitraum vom 16.01.2026 bis 20.03.2026 bietet Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, das Musical live zu erleben. Durch die längere Spielzeit eignet sich Schneekönigin – das Musical ideal für Familienausflüge, Gruppenbesuche oder einen besonderen Abend mit Freunden. Gerade in den Wintermonaten entfaltet die Geschichte ihren besonderen Zauber und passt perfekt zur Jahreszeit.
Die Aufführung am 17. Januar 2026 im KK Thun gilt als einer der Höhepunkte der Tour. Das Kultur- und Kongresszentrum Thun bietet mit seiner modernen Ausstattung, hervorragenden Akustik und zentralen Lage den idealen Rahmen für eine Musicalproduktion dieser Grösse.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Schneekönigin - das Musical richtet sich an ein breites Publikum. Kinder tauchen ein in eine spannende Märchenwelt mit klaren Figuren und eindrucksvollen Bildern, während Erwachsene die musikalische Qualität, die Inszenierung und die emotionale Tiefe der Geschichte schätzen. Humorvolle Szenen lockern die Handlung auf und sorgen dafür, dass der Musicalabend abwechslungsreich und unterhaltsam bleibt.

Dank der Kombination aus Musik, Tanz, Licht und Storytelling wird jede Vorstellung zu einem Gesamterlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.

Ein Highlight im Schweizer Eventkalender

Mit seinem Vorstellungszeitraum von Januar bis März 2026 zählt Schneekönigin – das Musical zu den kulturellen Highlights des Winters. Die gelungene Mischung aus bekanntem Märchen, moderner Musicalinszenierung und emotionaler Botschaft macht die Produktion zu einem echten Publikumsmagneten. Wer sich für Musicals begeistert oder einen besonderen Abend voller Magie und Emotionen erleben möchte, sollte sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.

Wer nach weiteren aussergewöhnlichen Veranstaltungen in der Schweiz stöbern möchte, findet viele spannende Inspirationen auf eventkalender.ch

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Der Engadin Skimarathon

Zwischen sportlicher Herausforderung und alpinem Erlebnis Lesezeit:           4 Min. Publikation:      11. Februar 2026, Jonathan Schönholze...