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Dienstag, 31. März 2026

Festival du Film Vert – Wenn Kino die Welt verändert

Ein Filmfestival mit Mission

Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    31. März 2026, Jessy Thür
Tickets und alte Filmrollen

Das Festival du Film Vert ist längst mehr als nur ein Filmfestival – es ist eine Bewegung. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 verfolgt das Festival das Ziel, ökologische Themen über das Medium Film einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dabei stehen nicht Blockbuster im Fokus, sondern sorgfältig ausgewählte Dokumentarfilme, die Umweltfragen, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Veränderungen beleuchten.

Dezentral und zugänglich: Das Konzept des Festivals

Die 21. Ausgabe des Festivals findet vom 7. März bis zum 12. April 2026 statt und erstreckt sich über mehr als fünf Wochen. In dieser Zeit werden über 500 Vorführungen an mehr als 100 Orten in der Schweiz, in Frankreich und im Tessin organisiert.  Das Besondere: Das Festival ist bewusst dezentral aufgebaut. Statt nur in einer Stadt stattzufinden, bringt es Filme direkt in die Regionen – von kleinen Gemeinden bis hin zu urbanen Zentren. Dadurch wird ein niederschwelliger Zugang geschaffen, der Menschen unterschiedlichster Hintergründe erreicht.

Filme, die bewegen: Inhalte und Themen

Im Zentrum des Programms stehen jedes Jahr zahlreiche Filme, 2026 sind es rund 75 bis über 90 Produktionen. Diese beschäftigen sich mit aktuellen ökologischen Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust, nachhaltiger Landwirtschaft oder Ressourcenverbrauch. Gleichzeitig zeigen sie auch Lösungsansätze und inspirierende Initiativen aus aller Welt. Das Festival versteht sich damit nicht nur als Informationsplattform, sondern auch als Ort der Hoffnung und Motivation.

Austausch und Bildung im Fokus

Ein wesentlicher Bestandteil des Festivals sind die begleitenden Veranstaltungen. Nach vielen Filmvorführungen finden Diskussionen mit Regisseurinnen, Experten oder lokalen Akteuren statt. Diese ermöglichen einen direkten Austausch mit dem Publikum und fördern das gemeinsame Nachdenken über nachhaltige Zukunftsstrategien. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Vorträge und Aktivitäten für Kinder, die das Thema Umwelt auf interaktive Weise vermitteln.

Regional verankert und breit aufgestellt

Ein Beispiel für die regionale Verankerung ist das Festival in Nyon, das im März 2026 stattfindet. Dort werden ausgewählte Filme gezeigt und durch Diskussionen sowie Workshops ergänzt. Auch in Städten wie Romont oder Genf ist das Festival präsent, oft in Kooperation mit lokalen Institutionen. Diese Vielfalt an Austragungsorten macht das Festival zu einem der grössten frankophonen Umweltfilmfestivals überhaupt. 

Engagement aus der Zivilgesellschaft

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die starke Einbindung von Freiwilligen. Hunderte von Helferinnen und Helfern tragen jedes Jahr dazu bei, das Festival zu organisieren und durchzuführen. Dieses Engagement zeigt, dass das Festival nicht nur ein kulturelles Ereignis ist, sondern auch ein Gemeinschaftsprojekt, das von der Zivilgesellschaft getragen wird.

Plattform für neue Perspektiven

Inhaltlich setzt das Festival bewusst auf Filme, die sonst oft wenig Sichtbarkeit erhalten. Ziel ist es, „weniger bekannte“ Werke zu präsentieren und Themen aufzugreifen, die in den klassischen Medien unterrepräsentiert sind. Dadurch entsteht ein Raum für neue Perspektiven und kritische Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen.

Wachsende Bedeutung und Publikum

Die wachsenden Besucherzahlen unterstreichen die Relevanz des Festivals. In den vergangenen Jahren konnten jeweils über 20’000 Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht werden. Das zeigt, dass das Interesse an Umweltfragen und nachhaltigem Leben kontinuierlich steigt und dass Filme ein wirkungsvolles Medium sind, um komplexe Themen verständlich und emotional zugänglich zu machen.

Kino als Motor für Veränderung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Festival du Film Vert weit mehr ist als eine Filmreihe. Es verbindet Bildung, Kultur und gesellschaftliches Engagement zu einem einzigartigen Erlebnis. Durch seine dezentrale Struktur, die thematische Vielfalt und den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten schafft es einen Raum, in dem nicht nur Probleme aufgezeigt, sondern auch Lösungen diskutiert werden.

Gerade in einer Zeit, in der Umweltfragen immer dringlicher werden, bietet das Festival eine wichtige Plattform für Information, Inspiration und Dialog und zeigt eindrücklich, wie Kino dazu beitragen kann, die Welt ein Stück nachhaltiger zu gestalten.

Wer nach weiteren Veranstaltungen in der Schweiz stöbern möchte, findet viele spannende Inspirationen auf eventkalender.ch.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Dienstag, 30. Dezember 2025

Die 61. Solothurner Filmtage

Solothurn im Januar wieder im Filmfieber - Die 61. Solothurner Filmtage

Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    30. Dezember 2025, Jessy Thür

Wenn im Januar jedes Jahres die winterliche Barockstadt Solothurn zum Treffpunkt der Schweizer Filmszene wird, dann ist es wieder so weit: Die Solothurner Filmtage, die wichtigste Werkschau des Schweizer Films, gehen in ihre 61. Ausgabe. Vom 21. bis 28. Januar 2026 verwandelt sich Solothurn zum pulsierenden Zentrum der Schweizer Filmkultur. Ein Ereignis, das seit mehr als fünf Jahrzehnten cineastische Vielfalt, Kreativität und Dialog zwischen Publikum und Filmschaffenden möglich macht.
Alte Filmrolle
Die Solothurner Filmtage sind mehr als nur ein Filmfestival. Sie sind Publikumsfestival und Branchentreffpunkt zugleich, ein kultureller Hotspot, an dem Filmschaffende, Fachleute und cinephile Zuschauer zusammenkommen, um das zeitgenössische Schweizer Filmschaffen in seiner ganzen Bandbreite zu erleben – von Spielfilmen über Dokumentar- bis hin zu Kurzfilmen. Mit rund 65'000 jährlichen Besucherinnen und Besuchern gehören die Filmtage zu den prägenden Kulturveranstaltungen der Schweiz. 

Ein Festival für die Schweizer Filmszene

Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 präsentieren die Solothurner Filmtage jedes Jahr eine sorgfältig kuratierte Auswahl aktueller Schweizer Filmproduktionen. Das Festival bietet dabei Filme aller Genres und Formate, die im Rahmen des Programms Panorama Suisse gezeigt werden – ein Spiegel der kreativen Energie, die in der Schweizer Filmszene pulsiert.

Die Auswahlkommission sichtet dabei jährlich hunderte von Einreichungen – für die 61. Ausgabe waren es beispielsweise über 478 eingereichte Filme, aus denen ein vielfältiges Programm erstellt wurde. 

Eröffnung und Programmhöhepunkte

Traditionell starten die Filmtage mit einer feierlichen Eröffnungsnacht. Die 61. Solothurner Filmtage werden am 21. Januar 2026 eröffnet – unter anderem mit der Weltpremiere des Dokumentarfilms «The Narrative» von Bernhard Weber und Martin Schilt, der die wahre Geschichte des Investmentbankers Kweku Adoboli erzählt.

Das Festival wartet dabei nicht nur mit internationalen und national bedeutenden Produktionen auf, sondern bietet auch Spezialprogramme, Retrospektiven und thematische Schwerpunkte. So widmet sich das Programm «Histoires» zum Beispiel dem Thema «Downtown New York», einer filmischen Spurensuche zwischen Schweizer Filmschaffenden und der kreativen Energie der Metropole, die in den 1970er und 1980er Jahren ein wichtiger Inspirationsort für Kunst und filmische Innovation war.

Darüber hinaus gehören zu den Höhepunkten der Filmtage Diskussionen, Podiumsgespräche, Workshops und Netzwerkanlässe, die darauf abzielen, den Dialog zwischen Filmschaffenden, Publikum und Fachleuten zu fördern und die Zukunft des Schweizer Films aktiv mitzugestalten.

Preise, Wettbewerbe und besondere Formate

Die Solothurner Filmtage sind nicht nur ein Schaufenster aktueller Filmproduktion, sondern auch ein Wettbewerb. Zu den bedeutendsten Auszeichnungen zählen:

  • Prix de Soleure – eine der wichtigsten Filmpreise der Schweiz
  • PRIX DU PUBLIC – Publikumsfavorit
  • Visioni – Experimentelles und Visionäres im Filmprogramm
  • Wettbewerbe im Kurzfilm- und Dokumentarbereich
Diese Preise würdigen nicht nur herausragende filmische Leistungen, sondern geben vor allem jungen und innovativen Talenten eine Plattform, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Solothurn als lebendiger Festivalort

Die Filmtage finden nicht isoliert in dunklen Kinos statt, sondern mitten im Leben der Stadt. Solothurns historische Gassen, gemütliche Gaststätten und charmante Plätze bilden den perfekten Rahmen für ein Festival, das Begegnung grossschreibt – zwischen Filmschaffenden aller Generationen, zwischen Publikum und Kreativen, zwischen Sprache, Stil und Ausdruck.
Ob bei spontanen Gesprächen zwischen zwei Vorführungen, bei Filmgesprächen nach einer Screening-Session oder bei Diskussionen zu filmischen Trends und gesellschaftlichen Themen – Solothurn wird in dieser Woche zur lebendigen Filmstadt, in der cineastische Leidenschaft überall spürbar ist.

Ein Festival als Herzstück des Schweizer Films

Die 61. Solothurner Filmtage sind wieder ein Höhepunkt im kulturellen Kalender der Schweiz – nicht nur für Filmschaffende, sondern für alle, die sich für starke Geschichten, mutige Perspektiven und cineastische Vielfalt begeistern. Mit einer Mischung aus Premieren, Retrospektiven, Wettbewerben und Rahmenprogramm bieten die Filmtage eine Plattform, auf der Schweizer Filmschaffen sichtbar, diskutiert und gefeiert wird. Solothurn öffnet seine Kinos, seine Gassen und seine Herzen für alle, die den Film in all seinen Facetten erleben möchten – und macht dabei einmal mehr deutlich, dass der Schweizer Film lebendig, vielfältig und inspirierend ist. 

Wer nach weiteren aussergewöhnlichen Veranstaltungen in der Schweiz stöbern möchte, findet viele spannende Inspirationen auf eventkalender.ch

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Bildquelle: Bild von freepik

Donnerstag, 27. November 2025

Die skurrilsten Schweizer Festivals

Zwischen Holzmasken, Feuer und Kuh-Duellen

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    27. November 2025, Jessy Thür

Die Schweiz ist nicht nur Land der Schokolade, der Uhren und der schroffen Alpen – sie ist auch Heimat aussergewöhnlicher, skurriler Feste. Abseits der grossen Musik- und Stadtevents gibt es Traditionen, die zutiefst verwurzelt sind und gleichzeitig so merkwürdig wirken, dass sie Touristen wie Einheimische gleichermassen verblüffen.
Event in Kalender auf Laptop

Tschäggättä im Lötschental

Im Walliser Lötschental treibt einmal im Jahr das Brauchtum sein wildes Spiel: Am „Feistä Frontag“ (ein lokaler Fasnachtstag) ziehen die sogenannten Tschäggättä durch die schneebedeckten Dörfer. Diese Gestalten tragen groteske Holzmasken, Felle und scheppernde Glocken, während sie lautstark durch die Gassen ziehen.
Die Masken sind Ausdruck eines uralten Winteraustreibungsrituals und wirken gleichzeitig beängstigend und faszinierend. Begleitet wird das Spektakel von Guggenmusik, lauten Blech- und Trommelklängen und einem kräftigen Glockengeläut.

Chienbäse in Liestal

Wenn die Fasnacht naht, brennt in Liestal buchstäblich die Luft: Bei der Prozession Chienbäse (übersetzt etwa: „Kien-Besen“) tragen hunderte Menschen brennende Fackeln aus Kienholz durch die Altstadt, dazu ziehen grosse Wagen mit offenen Holzfeuern.
Die Feuershow hat vermutlich heidnische Wurzeln – und ist ein spektakulärer Anblick: Flammen, Funken sprühen, und die Hitze reicht bis an die Fassaden der eng stehenden Häuser. 
Die Prozession findet am Sonntag nach Aschermittwoch statt und ziehen zehntausende Besucher an.

Sicherheitstipps sind wichtig: Alte, nicht leicht entzündbare Kleidung wird empfohlen, da Funkenflug und Hitze stark sein können.

Silvesterkläuse in Appenzell

Ein anderes Ritual ist das Silvesterkläuse-Brauchtum im Appenzeller Land. Am 31. Dezember (nach dem gregorianischen Kalender) – und teilweise erneut am 13. Januar (nach dem julianischen) – ziehen maskierte Gestalten durch die Dörfer.
Die „Kläuse“ (Ausführende des Brauchs) tragen je nach Rolle unterschiedliche Kostüme: „Schöne“, „Wüeschte“ oder „Schöwüeschte“ – von schön bis furchterregend. Sie springen von Hof zu Hof, läuten grosse Kuhglocken und singen langsame, melancholische Jodellieder („Zäuerli“), um gute Wünsche fürs neue Jahr zu überbringen.
Dieser Brauch ist so bedeutend, dass er als immaterielles Kulturerbe gilt.

Pschuuri in Splügen

In der Region Graubünden läuft das Fasnachtsfest Pschuuri in eine sehr kontroverse Richtung: Am Aschermittwoch werden manche Frauen mit einer schwarzen Mischung beschmiert – ein alter Brauch, der heutzutage durchaus Diskussionen auslöst.
Die sogenannten „Maschgera“ streifen durch die Stadt, suchen nach „versteckten“ Frauen oder Schulkindern und bemalen sie. Am Abend gibt es dann ein geselliges Beisammensein bei traditionellem Essen – zum Beispiel mit „Räsimäda“ (Kartoffelgericht) und Eiersalat.
Dieser Brauch ist tief historisch verwurzelt, er lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen und gilt in der Region als traditionelles Winterauskehrungsfest.

La Fête du Slip – das alternative Filmfestival

Vielleicht nicht so sehr ein traditionsreiches Volksfest, aber sicher eines der unkonventionellsten Festivals in der Schweiz: La Fête du Slip in Lausanne ist ein multidisziplinäres Festival mit Schwerpunkt auf Körper, Sexualität und Gender.
Hier werden alternative Pornofilme gezeigt, es gibt Workshops, Diskussionen – der Fokus liegt auf Kunst, Diversität und einer positiven Sicht auf Sexualität. Für viele mag das auf den ersten Blick skurril sein, aber das Festival leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Sichtbarkeit und zum Nachdenken über Körper und Identität.

Skurril, faszinierend, kulturell bedeutend

Diese Festivals zeigen, wie vielfältig und gleichzeitig tief verwurzelt Schweizer Brauchtümer sein können. Von lodernden Feuern über schaurige Masken bis hin zu provokanter Kunst – sie alle sind Spiegel einer bunten, manchmal merkwürdigen, aber stets lebendigen Kultur. Wer abseits der touristischen Klassiker unterwegs ist, wird in der Schweiz immer wieder auf Feste stoßen, die überraschen, irritieren und begeistern.

Weitere skurrile Events in der ganzen Schweiz finden Sie auf eventkalender.ch, dem umfassenden Veranstaltungsportal für Events jeder Art.

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Bildquelle: Bild von rawpixel.com auf Freepik

Donnerstag, 7. August 2025

Locarno Film Festival 2025 - Das Kino-Event des Jahres ist wieder da!

Ein cineastischer Sommer voller Erwartungen im Tessin


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:       7. August 2025, Jonathan Schönholzer


Wenn sich im August die Sommersonne über dem Lago Maggiore spiegelt, verwandelt sich Locarno wieder in das pulsierende Zentrum des internationalen Arthouse-Kinos. Vom 6. bis 16. August 2025 findet die 78. Ausgabe des renommierten Locarno Film Festivals statt – ein Ereignis, das Filmliebhaber, Regisseure und Branchengrössen aus aller Welt anzieht. Die kleine Stadt im Tessin bietet dann nicht nur traumhafte Kulissen, sondern auch eine Plattform für mutiges, innovatives und grenzüberschreitendes Filmschaffen.

Die Piazza Grande in Locarno während des Film Festivals


Piazza Grande: Kino unter freiem Himmel

Das Herzstück des Festivals bleibt die legendäre Piazza Grande in Locarno, die sich Abend für Abend in einen der stimmungsvollsten Open-Air-Kinosaals Europas verwandelt. Rund 8.000 Menschen versammeln sich hier, um gemeinsam Filme auf einer gigantischen Leinwand zu erleben – ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl, das selbst Blockbuster-Streaming nicht ersetzen kann.

Für 2025 verspricht das Programm wieder grosse Namen und überraschende Neuentdeckungen. Eröffnungs- und Abschlussfilme wurden zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber erste Hinweise lassen auf grosse internationale Produktionen und besondere Weltpremieren schliessen. Auch prominente Gäste werden wieder erwartet: Die Gerüchteküche spricht von möglichen Ehrungen für Schauspielgrössen wie Tilda Swinton oder Pedro Pascal – doch offiziell bestätigt ist bislang nichts.

Wettbewerbe: Bühne für neue Stimmen

Die Goldenen Leoparden Trophäen des Film-Festivals
Ein besonderes Augenmerk des Locarno Film Festivals liegt traditionell auf dem Concorso Internazionale, dem internationalen Wettbewerb für Spielfilme. Hier stehen Werke im Mittelpunkt, die den konventionellen Blick auf Kino hinterfragen – erzählerisch wie formal. Auch 2025 werden zahlreiche Weltpremieren junger sowie etablierter Regisseure erwartet. Der mit Spannung erwartete Goldene Leopard, der Hauptpreis des Festivals, gilt nicht selten als Sprungbrett für eine internationale Karriere.

Neben dem Hauptwettbewerb bietet das Festival Formate wie den Concorso Cineasti del Presente, der ausschliesslich Debüt- und Zweitfilme präsentiert. Für viele junge Filmschaffende ist Locarno ein Ort der ersten grossen Anerkennung. Das Programm „Pardi di Domani“ (Leoparden von morgen) fördert zudem gezielt Kurzfilme und junge Talente aus der ganzen Welt.

Neue Themen, neue Formate

Die diesjährige Ausgabe steht thematisch unter dem Motto „Human Landscapes“, einem Festival-Schwerpunkt, der sich mit sozialen Umbrüchen, Migration, Identität und ökologischer Verantwortung beschäftigt. Besonders spannend: Die Integration neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz und immersives Erzählen (VR/AR) in das Filmprogramm – ein deutliches Signal, dass Locarno nicht nur Tradition pflegt, sondern auch zukunftsorientiert denkt.

Auch Locarno Pro, das Branchensegment des Festivals, kündigt ein hochkarätiges Programm an. Mit Fokus auf den kanadischen Film wird im Rahmen von „First Look“ eine Auswahl postproduktionsnaher Projekte vorgestellt - ideal für Produzenten und Verleiher auf der Suche nach neuen Perlen.

Mehr als nur Kino

Wer zwischen den Screenings Entspannung sucht, findet sie am See, in den Gassen der Altstadt oder bei einem Aperitivo unter Palmen. Die Rotonda by la Mobiliare, das offizielle Festivaldorf, bietet tagsüber Workshops und Diskussionen, abends Live-Musik, Streetfood und Partystimmung.

Das Locarno Film Festival 2025 verspricht auch dieses Jahr wieder, ein Fest des Films, der Vielfalt und der kulturellen Begegnung zu werden. Es bietet nicht nur grosses Kino, sondern auch einen Raum für Reflexion, Austausch und kreative Utopien. Für alle, die Film nicht nur sehen, sondern erleben wollen, ist Locarno im August der richtige Ort.

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Dienstag, 17. Juni 2025

Zurich Film Festival 2025 – Filme, Stars und Premieren in Zürich

Zürich wird zur Filmhauptstadt der Schweiz

Vom 25. September bis 5. Oktober 2025 verwandelt sich Zürich in ein Zentrum der internationalen Filmkunst. Beim 21. Zurich Film Festival (ZFF) treffen Stars, Filmschaffende und Kinofans aufeinander, um bewegende Geschichten, Weltpremieren und preisgekrönte Produktionen zu erleben. Elf Tage lang steht die Limmatstadt ganz im Zeichen des Films – mit Premieren, Talks, Galas und exklusiven Veranstaltungen.


Ein Festival mit internationaler Strahlkraft

Das Zurich Film Festival wurde 2005 gegründet und hat sich schnell als eines der wichtigsten Filmfestivals im deutschsprachigen Raum etabliert. Es legt den Fokus auf neue Talente und zeigt Erst- bis Drittwerke von Regisseurinnen und Regisseuren aus aller Welt. Dadurch entstehen jedes Jahr neue Entdeckungen – Filme, die später oft internationale Preise gewinnen.

Die Mischung aus Newcomer-Förderung, hochkarätigen Gästen und urbanem Flair macht das ZFF einzigartig. Wer einmal in Zürich zur Festivalzeit unterwegs war, weiss: Die Stadt lebt in diesen Tagen Kino pur – mit rotem Teppich, Blitzlichtgewitter und vollem Kinosaal.

Programmpublikation und Ticketverkauf

Das komplette Programm wird am 11. September 2025 veröffentlicht. Es umfasst über 100 Filme in verschiedenen Kategorien – von Spielfilm über Dokumentarfilm bis hin zu Kurzfilmformaten. Der reguläre Vorverkauf startet am 15. September 2025. Wer eine der begehrten Gala-Vorstellungen oder Premieren erleben will, sollte sich diesen Termin vormerken und schnell buchen.

Alle relevanten Daten, Hintergrundinfos und die besten Veranstaltungen findest du auch auf www.eventkalender.ch – dem unabhängigen Veranstaltungskalender für die ganze Schweiz.

Festival-Highlights 2025 in Zürich

Neben Filmvorführungen bietet das Zurich Film Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm:

  • ZFF Masters: Gespräche mit Regisseurinnen und Schauspielerinnen über ihr Schaffen

  • Zurich Summit & Summit Climber (26.–29. September): Branchenevents für Produzentinnen und Entscheiderinnen

  • SoundTrack_Zurich & Filmmusikwettbewerb: Plattform für Komponist*innen und Filmmusik-Profis

  • Green Carpet Events: Tägliche Anlässe mit Stars und Filmschaffenden im Zentrum von Zürich

Alle Veranstaltungen finden in zentral gelegenen Kinos statt – etwa dem Cinema Corso oder Arthouse-Kinos – und sind mit dem öffentlichen Verkehr hervorragend erreichbar.

Zürich als Filmkulisse und Kulturstadt

Zürich ist während des Festivals nicht nur Gastgeber, sondern selbst Teil des Erlebnisses. Die Stadt bietet mit ihrer Mischung aus Urbanität, Gastfreundschaft und kulinarischem Angebot einen idealen Rahmen. Besonders für internationale Gäste ist Zürich gut erreichbar und bietet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten – von Boutiquehotels bis Businesshotels.

Tipps für deinen Festivalbesuch

  • 11. September: Programm erscheint auf www.zff.com

  • 15. September: Start Ticketverkauf – früh buchen

  • Unterkunft sichern: Hotels in Zentrumsnähe früh reservieren
    siehe auch www.luxushotels.ch für Luxus-Hotels in Zürich

  • ZVV & SBB nutzen: Zürich ist ideal mit ÖV erschlossen

  • ZFF-Newsletter abonnieren: Für aktuelle News und Programmänderungen

Fazit: Zurich Film Festival 2025 – das Herbst-Highlight in der Schweiz

Das Zurich Film Festival bietet mehr als nur Kino – es ist ein kulturelles Ereignis mit internationalem Flair. Wer Zürich in einer besonders inspirierenden Atmosphäre erleben möchte, sollte sich diesen Termin freihalten. Ob als Filmfan, Tourist oder Branchenprofi: Vom 25. September bis 5. Oktober 2025 wird Zürich zum Schauplatz für Geschichten, die bewegen.

Alle Informationen rund um das Festival und viele weitere Veranstaltungstipps aus der ganzen Schweiz findest du auf www.eventkalender.ch – deinem Veranstaltungskalender für Konzerte, Kultur, Messen und mehr.

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Änderungen durch die Veranstalter sind jederzeit möglich.

Aargauer 3-Tage-OL: Drei Tage Orientierungslauf, Natur und Gemeinschaft

Drei Tage voller Spannung, Bewegung und Abenteuer im Aargau Lesezeit:        4 Min. Publikation:    31. Juli 2026, Jessy Thür Der Aargauer 3...