Dienstag, 2. Juni 2026

Das 46. Quellrock Open Air in Bad Ragaz

Rock zwischen Burgmauern hoch über Bad Ragaz


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      02. Juni 2026, Jonathan Schönholzer

Die 46. Ausgabe des
Quellrock Open Air findet am 19. und 20. Juni 2026 auf der Burgruine Freudenberg in Bad Ragaz statt. Die einzigartige Location hoch über dem Dorf bietet eine besondere Atmosphäre: Zwischen den altehrwürdigen Gemäuern des 13. Jahrhunderts erwartet die Besucher ein Wochenende voller Musik. Das Festival hat sich längst zu einem Geheimtipp in der Ostschweiz entwickelt, und auch 2026 setzt der Verein Open Air Bad Ragaz auf eine gelungene Mischung aus internationalen Headlinern und frischen Schweizer Talenten.

Freitag: Rock, Metal und düstere Klänge

Den Auftakt am Freitagabend gestalten mehrere Acts, die erstmals auf der Quellrock-Bühne stehen. Lilac Attitude bringen modernen Indie-Pop mit eingängigen Hooks und viel Live-Energie nach Bad Ragaz. Ebenfalls neu dabei ist Crimer, dessen Mix aus Synthpop und New-Wave-Ästhetik zu den spannendsten Stimmen der Schweizer Popszene gezählt wird. Für rockigere Töne sorgen Clawfinger, die seit den Neunzigern für kompromisslose Live-Shows und einen energiegeladenen Mix aus Rap und Metal bekannt sind. Den Abschluss des ersten Festivaltags bilden The Rasmus. Die Finnen erlangten spätestens mit ihrem Welthit «In the Shadows» internationale Bekanntheit und versprechen mit düsterem Rock und grossen Refrains einen passenden Festivalabschluss.

Samstag: Vielfalt und sommerliche Vibes

Der Samstag steht ganz im Zeichen der musikalischen Vielfalt. Reviväl, Jamila und Jule X stehen für frische Sounds aus der aktuellen Schweizer Musikszene und erweitern das Line-up um neue Facetten. Mit Nina Valotti ist eine markante Stimme vertreten, deren Songs persönlich, direkt und von einer ausdrucksstarken Stimme geprägt sind. Sommerliche Reggae-Klänge bringen Gentleman sowie die Schweizer Band Open Season auf den Freudenberg. Beide Acts stehen für warme Grooves, positive Energie und Songs, die perfekt zu einer Open-Air-Nacht passen. Mit EDB ist auch Mundartmusik Teil des Programms; seine Lieder verbinden persönliche Geschichten mit eingängigen Refrains und sorgen regelmässig für grosse Mitsingmomente.

Startrampe für neue Talente

Neben der Hauptbühne bleibt die sogenannte Startrampe-Bühne ein fester Bestandteil des Festivalkonzepts. Hier bekommen junge Acts die Chance, sich einem Festivalpublikum zu präsentieren. 2026 treten dort Saphira Felix, Free Bottle, Ana Lou, Lost in Quiet und Heera auf. Diese Plattform für Nachwuchskünstler macht einen Teil des Charmes des Quellrock Open Air aus. Der Vorverkauf für das Festival läuft bereits. Wer die einmalige Kombination aus Burggemäuern, lauer Sommernacht und abwechslungsreicher Musik erleben möchte, sollte sich rechtzeitig um Tickets kümmern.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Bildquelle: Verein Open Air Bad Ragaz

Donnerstag, 28. Mai 2026

Zurich Pride Festival 2026: Vielfalt, Liebe und Community in Zürich

Ein Wochenende voller Sichtbarkeit und Zusammenhalt

Pride Farben
Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    28. Mai 2026, Jessy Thür

Das Zurich Pride Festival 2026 zählt zu den wichtigsten LGBTQ+ Veranstaltungen der Schweiz und bringt jedes Jahr tausende Menschen in Zürich zusammen. Auch 2026 steht die Pride wieder für Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Am 19. und 20. Juni verwandelt sich Zürich in einen bunten Treffpunkt für die queere Community sowie ihre Unterstützer:innen aus aller Welt.

Seit den frühen 1990er-Jahren setzt die Veranstaltung ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für die Rechte der LGBTQ+ Community. Besonders die Demonstration durch die Zürcher Innenstadt gilt als emotionaler Höhepunkt der Pride. Sie verbindet politische Botschaften mit einer offenen und friedlichen Feier der Vielfalt.

Die Geschichte hinter der Zurich Pride

Die Ursprünge der heutigen Zurich Pride reichen bis zum Christopher Street Day zurück, der erstmals 1994 in Zürich organisiert wurde. Inspiriert von den Stonewall-Protesten in New York entwickelte sich daraus eine der bedeutendsten Pride-Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Einen wichtigen Meilenstein stellte das Jahr 2009 dar, als Zürich Gastgeberin der EuroPride war. Seitdem trägt das Event offiziell den Namen Zurich Pride Festival.

Heute ist die Pride nicht nur ein Festival, sondern auch eine politische Plattform. Themen wie Gleichstellung, gesellschaftliche Akzeptanz, Sichtbarkeit von queeren Menschen und der Kampf gegen Hass und Diskriminierung stehen weiterhin im Mittelpunkt.

Festivalstimmung an der Landiwiese

Traditionell findet das Festival an der Landiwiese direkt am Zürichsee statt. Die besondere Atmosphäre zwischen Musik, Food-Ständen, Community-Zelten und Open-Air-Bühnen macht die Zurich Pride jedes Jahr zu einem einzigartigen Erlebnis. Besucher:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, DJ-Sets, kulturellen Beiträgen und Informationsangeboten verschiedener Organisationen.

Der Eintritt zum Festival ist kostenlos, wodurch die Veranstaltung bewusst offen und zugänglich für alle bleibt. Zusätzlich legen die Organisator:innen grossen Wert auf Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander. Auch kostenlose Trinkwasserstellen, Awareness-Konzepte und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln gehören inzwischen fest zum Konzept der Pride.

Mehr als nur Party: Die politische Bedeutung der Pride

Trotz aller Musik und Feierlichkeiten bleibt die politische Botschaft zentraler Bestandteil der Zurich Pride. Die Demonstration erinnert daran, dass Gleichberechtigung und gesellschaftliche Akzeptanz auch heute keine Selbstverständlichkeit sind. Viele Teilnehmer:innen nutzen die Pride deshalb bewusst, um ein sichtbares Zeichen für Offenheit und Menschenrechte zu setzen.

Gerade in einer Zeit, in der LGBTQ+ Rechte weltweit erneut unter Druck geraten, gewinnt die Bedeutung solcher Veranstaltungen weiter an Relevanz. Die Zurich Pride schafft einen sicheren Raum, in dem Menschen unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität gemeinsam feiern und Haltung zeigen können.

Internationale Aufmerksamkeit für Zürich

Das Festival zieht längst nicht mehr nur Besucher:innen aus der Schweiz an. Auch internationale Gäste reisen jedes Jahr nach Zürich, um Teil der Pride zu sein. Die weltoffene Atmosphäre der Stadt, die gute Erreichbarkeit und das vielfältige Nachtleben machen Zürich während des Pride-Wochenendes besonders attraktiv. Hotels, Bars und Clubs beteiligen sich traditionell mit eigenen Events und Specials an den Feierlichkeiten.

Die Zurich Pride stärkt damit nicht nur die Sichtbarkeit der LGBTQ+ Community, sondern trägt auch zur kulturellen Vielfalt und internationalen Wahrnehmung der Stadt Zürich bei.

Warum die Zurich Pride 2026 besonders wichtig ist

Die Organisator:innen weisen bereits jetzt darauf hin, dass finanzielle Herausforderungen und sinkende Sponsorengelder die Zukunft des Festivals erschweren. Gleichzeitig zeigt die starke Unterstützung aus der Community, wie wichtig die Zurich Pride für viele Menschen geworden ist. Zahlreiche freiwillige Helfer:innen, Partnerorganisationen und Besucher:innen engagieren sich dafür, dass die Veranstaltung auch in Zukunft bestehen bleibt.

Gerade deshalb könnte die Zurich Pride 2026 zu einem besonders emotionalen und bedeutenden Event werden. Sie steht nicht nur für ausgelassene Stimmung und Musik, sondern auch für Solidarität, Mut und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt

Das Zurich Pride Festival 2026 ist weit mehr als ein klassisches Sommerfestival. Es ist ein Ort der Begegnung, der Sichtbarkeit und des gesellschaftlichen Engagements. Mit einer Mischung aus Demonstration, Kulturprogramm und Festivalstimmung setzt Zürich jedes Jahr ein starkes Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz.

Wer im Juni 2026 in Zürich ist, sollte sich dieses besondere Wochenende nicht entgehen lassen, egal ob als Teil der Community oder als Unterstützer:in einer offenen und vielfältigen Gesellschaft.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Dienstag, 26. Mai 2026

Das Berner Stadtfest 2026

Drei Tage Altstadtzauber in Bern


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      26. Mai 2026, Jonathan Schönholzer

Vom 19. bis 21. Juni 2026 findet in der Berner Altstadt das lang erwartete Stadtfest statt. Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautet «Feiere das Vertraute, entdecke das Unbekannte». Das Fest erstreckt sich über einen beeindruckenden Perimeter in der Innenstadt. Zum Gelände gehören der Bundesplatz, der Waisenhausplatz, der Münsterplatz, der Kornhausplatz, der Casinoplatz und der Schmiedenplatz sowie zahlreiche weitere Gassen und Hinterhöfe, die normalerweise im Alltagsgetriebe untergehen. Der Eintritt ist an allen drei Tagen kostenlos, was das Fest zu einem niederschwelligen Erlebnis für Familien, Studierende und Seniorinnen gleichermassen macht. Die Besucherzahlen der letzten Austragung 2022 mit über 200'000 Gästen lassen erahnen, dass die Stadt auch diesmal wieder drei Tage lang im Ausnahmezustand sein wird.

Ein Fest mit Hindernissen

Das Berner Stadtfest ist in den letzten Jahren nicht selbstverständlich gewesen. Nach dem Erfolg von 2022 war die Durchführung einer weiteren Ausgabe kurzzeitig gefährdet, weil die Finanzierung auf der Kippe stand. Der Gemeinderat hat sich nun jedoch klar hinter den Anlass gestellt und beschlossen, dem veranstaltenden Verein die anfallenden Gebühren in Höhe von rund 408'000 Franken zu erlassen. Ohne diesen Verzicht auf Einnahmen wäre die Durchführung kaum realisierbar gewesen. Das Gesamtbudget des Vereins beläuft sich auf 1,4 Millionen Franken, die hauptsächlich durch Sponsoring und Standmieten gedeckt werden. Der Stadtrat hat dem Gebührenerlass mit 57 zu 17 Stimmen zugestimmt, wobei die Gegenstimmen vor allem von Fraktionen kamen, die das Fest als nicht breit genug abgestützt kritisierten. Diese Diskussionen sind inzwischen verstummt, und die Vorfreude überwiegt.

Ein vielseitiges Programm für Gross und Klein

Auf den Gassen und Plätzen zwischen Bahnhof und Nydeggbrücke erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Wer sich für Wort und Theater interessiert, kann sich auf Darbietungen wie Polit-Slams oder kurze Theaterstücke in Hinterhöfen freuen. Sportbegeisterte finden ebenfalls ihr Vergnügen bei lustigen Aktivitäten wie Tischfussball-Turnieren oder einer Kletterwand auf dem Waisenhausplatz. Das kulinarische Angebot ist reichhaltig und vielfältig: Von traditionellen Burgern und Würsten über asiatische Spezialitäten bis hin zu veganen Kreationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ein erster musikalischer Höhepunkt zeichnet sich bereits ab. Die Rockband Death by Chocolate, die schon am Gurtenfestival und am Montreux Jazz Festival für Stimmung gesorgt hat, wird am Sonntagnachmittag auf dem Waisenhausplatz spielen. Weitere Acts aus den Genres Pop, Rock, Elektro und Folk werden in den kommenden Wochen angekündigt.

Eine Stadt entdeckt sich neu

Berner Stadtfeste haben keine lange Tradition wie etwa in Luzern oder Basel. Die letzten fanden 1991, 2016 und zuletzt 2022 statt. Genau das macht diesen Anlass aber besonders. Das Motto «Feiere das Vertraute, entdecke das Unbekannte» lädt dazu ein, die Altstadt mit neuen Augen zu sehen. Manche Gassen werden nur für dieses Fest geöffnet, und plötzlich entdeckt man einen versteckten Brunnen oder einen begrünten Innenhof, den man zuvor nie bemerkt hat. Der Verein BÄRNER STADTFESCHT unter der Geschäftsstelle von Bern Welcome hat sich zum Ziel gesetzt, ein Fest von Bern für Bern zu organisieren. Die Freude auf das lang ersehnte Wiedersehen im Juni ist gross, und die Vorfreude auf drei Tage voller Musik, Begegnungen und Altstadtflair steigt von Woche zu Woche. Wer in der Nähe ist, sollte sich dieses Fest nicht entgehen lassen.

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Bildquelle: Photography via Pixabay

Donnerstag, 21. Mai 2026

Montreux Jazz Festival 2026: Musik, Stars und Sommer am Genfersee

Ein internationales Top-Festival mit einzigartiger Atmosphäre und hochkarätigem Line-up

Lesezeit:        4 Min.
Publikation:    21. Mai 2026, Jessy Thür

Festivalbühne
Wenn im Juli internationale Musikstars, Jazzlegenden und Tausende Musikfans nach Montreux reisen, verwandelt sich die idyllische Stadt am Genfersee erneut in einen der bedeutendsten Musikorte Europas. Das MontreuxJazz Festival feiert 2026 bereits seine 60. Ausgabe und präsentiert ein besonders vielfältiges Programm voller musikalischer Höhepunkte. Vom 3. bis 18. Juli erwartet Besucher eine einzigartige Mischung aus Konzerten, Kultur, Seepromenade und Festivalatmosphäre.

Ein Festival mit weltweitem Ruf

Seit Jahrzehnten gehört das Montreux Jazz Festival zu den renommiertesten Musikveranstaltungen weltweit. Gegründet wurde das Festival 1967 von Claude Nobs und entwickelte sich von einem klassischen Jazzfestival zu einer internationalen Plattform für verschiedenste Musikrichtungen. Heute stehen neben Jazz auch Pop, Rock, Soul, Hip-Hop, elektronische Musik und Indie auf dem Programm.

Besonders spannend: Für die Jubiläumsausgabe 2026 kehrt das Festival nach zwei Jahren Open-Air-Übergangslösung wieder ins modernisierte Kongresszentrum zurück. Das legendäre Auditorium Stravinski sowie das Montreux Jazz Lab bieten erneut beste Akustik und eine besondere Konzertatmosphäre direkt am Seeufer.

Internationale Stars und exklusive Konzerte

Das Line-up 2026 zeigt eindrucksvoll, warum das Festival weltweit Kultstatus besitzt. Zahlreiche Künstler treten exklusiv in der Schweiz in Montreux auf. Laut Festivalangaben stammen die Acts aus 22 Ländern und repräsentieren unterschiedlichste Musikstile.

Zu den grossen Highlights gehören Auftritte von Sting, Nick Cave & The Bad Seeds, Deep Purple, RAYE sowie James Taylor. Auch moderne Acts wie Zara Larsson oder Loyle Carner sorgen für frische Impulse im Festivalprogramm.

Neben den grossen Konzerten begeistert das Festival traditionell auch mit besonderen Kollaborationen, Überraschungsauftritten und exklusiven Sessions. Gerade diese Mischung aus Weltstars und musikalischen Entdeckungen macht den Reiz von Montreux aus.

Mehr als Jazz: Die Diskussion um den Festivalnamen

Obwohl das Festival den Begriff „Jazz“ im Namen trägt, umfasst das Programm heute weit mehr als klassische Jazzmusik. Genau darüber wird in Musikforen und sozialen Netzwerken regelmässig diskutiert. Einige Fans vermissen einen stärkeren Fokus auf traditionellen Jazz, während andere gerade die musikalische Vielfalt schätzen.

Tatsächlich bleibt Jazz weiterhin Teil der DNA des Festivals. Künstler wie Marcus Miller, Charles Lloyd oder Gregory Porter zeigen, dass das Genre weiterhin präsent ist. Gleichzeitig öffnet sich das Festival bewusst neuen musikalischen Trends und einem jüngeren Publikum.

Die besondere Atmosphäre am Genfersee

Neben der Musik begeistert vor allem die Atmosphäre des Festivals. Die Kombination aus Seeufer, Sonnenuntergängen, Food-Ständen und Livemusik schafft ein einzigartiges Sommererlebnis. Selbst Besucher ohne Konzertticket können entlang der Promenade zahlreiche kostenlose Angebote, kleinere Bühnen und spontane Performances entdecken.

Viele Besucher beschreiben das Montreux Jazz Festival deshalb nicht nur als Konzertreihe, sondern als echtes Lebensgefühl. Internationale Medien loben regelmässig die intime Stimmung trotz weltbekannter Headliner. Im Vergleich zu riesigen Mainstream-Festivals wirkt Montreux persönlicher, stilvoller und entspannter.

Warum sich ein Besuch 2026 besonders lohnt

Die 60. Ausgabe des Festivals verspricht eine Mischung aus Tradition und Neuanfang. Mit modernisierten Locations, hochkarätigem Programm und internationalem Publikum dürfte Montreux auch 2026 zu den wichtigsten Musikevents Europas gehören.

Wer Musik, Kultur und Sommerstimmung verbinden möchte, findet am Genfersee eines der aussergewöhnlichsten Festivalerlebnisse der Schweiz. Das vollständige Programm und Tickets gibt es auf der offiziellen Festivalseite: Montreux Jazz Festival 2026

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Dienstag, 19. Mai 2026

Das Mitsommerfest Frauenfeld 2026

Sommerfest mit Herz verbindet Kultur, Gemeinschaft und Inklusion


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      19. Mai 2026, Jonathan Schönholzer

Vom 12. bis 14. Juni 2026 lädt das Mitsommerfest Frauenfeld in die Innenstadt rund um die Promenade, den Konviktplatz und den Botanischen Garten ein. Das Bürgerfest wurde 2019 aus Anlass des 100-jährigen Stadtjubiläums ins Leben gerufen und findet seither im Dreijahresrhythmus statt. Was damals als einmalige Feier begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders entwickelt. Der Eintritt ist an allen drei Tagen kostenlos, was dem Fest seinen niederschwelligen und einladenden Charakter verleiht. Die Organisatoren rechnen wieder mit mehreren tausend Besuchern, die das abwechslungsreiche Programm bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen geniessen möchten.

Inklusion als roter Faden

Ein besonderes Augenmerk legt die diesjährige Ausgabe des Mitsommerfests auf Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit. Erstmals windet sich eine fast 400 Meter lange «Chancenspur» durch das gesamte Festgelände. Die von den Streetart-Künstlern EasyOne und ELFkunst bemalte Linie macht sichtbar, dass hier alle willkommen sind, unabhängig von Herkunft, Alter oder körperlicher Einschränkung. Auch praktische Hindernisse wurden beseitigt: Für Rollstuhlfahrende gibt es nun spezielle Plätze an der langen Tafel und vor den beiden Bühnen. Ruhige Zonen bieten zudem einen Rückzugsort für Menschen, die dem Trubel eine Pause entgegensetzen möchten. Das Theaterprojekt COMEDYexpress und die Band Funkesprung treten als inklusive Beiträge auf. Am Sonntag steht das Programm besonders stark im Zeichen von Begegnung und gemeinschaftlichem Erleben.

Musik, Kunst und eine begehbare Skulptur

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Auf der «Stadtbühne» vor dem Buchladen saxbooks sorgen regionale Acts wie Underline, Alex Good oder Moe & The Hood für mitreissende Stimmung. Die idyllische «Gartenbühne» im Botanischen Garten bietet mit Künstlern wie Noemi Beza oder MollTon, eher ruhige und überraschende Konzertmomente in grüner Umgebung. Ein besonderer Blickfang ist in diesem Jahr eine begehbare Oktopus-Skulptur des Künstlerduos Pialeto. Dieses Kunstwerk wird bereits eine Woche vor dem Fest mit Hilfe der Bevölkerung aufgebaut, was die Verbundenheit der Einwohner mit ihrem Fest unterstreicht. Am Samstagabend überträgt zudem eine Grossleinwand das WM-Spiel der Schweizer Nationalmannschaft. Fussballfans und Festivalbesucher können so gemeinsam mitfiebern.


Über 60 Vereine und Aktivitäten für die ganze Familie

Das Mitsommerfest lebt von der Beteiligung der lokalen Gemeinschaft. Über 60 Vereine aus der Region Frauenfeld präsentieren sich mit kulinarischen Angeboten, Mitmach-Aktionen und Begegnungsmöglichkeiten. Für Kinder gibt es eine grosse Baustelle zum Spielen, einen Parcours für Elektro-Motorcross-Bikes, Bogenschiessen und Slacklines. Die beliebte lange Tafel unter den Bäumen auf der Promenade lädt zum gemeinsamen Verweilen und zum Austausch mit Nachbarn und Freunden ein. Das Fest wird weitgehend ehrenamtlich von einem Verein getragen. Freiwillige Helfer sind jederzeit willkommen, denn diese Ausgabe des Mitsommerfests wurde um ein Jahr verschoben – sie findet nun 2026 statt, nachdem der ursprüngliche Termin 2025 einem Budgetstreit in der Stadt zum Opfer fiel. Die Vorfreude ist umso grösser, und die Stadt Frauenfeld kann sich auf ein fröhliches, buntes und herzliches Sommerfest freuen.

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Mittwoch, 13. Mai 2026

Inselfestival Rheinau 2026: Kultur, Musik und Magie auf der Klosterinsel

Warum das Inselfestival Rheinau zu den aussergewöhnlichsten Kulturfestivals der Schweiz gehört

Festivalbühne
Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    13. Mai 2026, Jessy Thür

Wenn sich im Juni Musik, Theater, Literatur und Artistik mit der idyllischen Landschaft des Rheins verbinden, entsteht in Rheinau ein Festivalerlebnis, das in der Schweiz einzigartig ist. Das Inselfestival Rheinau verwandelt die historische Klosterinsel vom 12. bis 14. Juni 2026 erneut in eine poetische Bühne voller Kultur, Begegnungen und Überraschungen.

Zwischen barocker Klosterarchitektur, Wasserlandschaft und kleinen versteckten Orten erleben Besucherinnen und Besucher ein Wochenende voller Kunst und Atmosphäre. Anders als grosse Mainstream-Festivals setzt das Inselfestival auf Nähe, kreative Inszenierungen und emotionale Momente. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz des Festivals aus.

Kultur trifft Natur am Rhein

Das Besondere am Inselfestival Rheinau ist die Verbindung von Natur und Kultur. Die historische Klosterinsel Rheinau bietet dafür eine spektakuläre Kulisse. Direkt am Wasser gelegen, entsteht eine Atmosphäre, die gleichzeitig ruhig, inspirierend und lebendig wirkt.

Während viele Festivals auf grosse Bühnen und Menschenmengen setzen, lebt das Inselfestival von seiner Intimität. Besucher schlendern zwischen kleinen Aufführungsorten, entdecken versteckte Kunstinstallationen oder geniessen Musik direkt am Rheinufer. Genau dieses entschleunigte Erlebnis sorgt dafür, dass das Festival weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erhält.

Die Veranstalter beschreiben das Festival selbst als „unerwartet, herzlich und poetisch“. Tatsächlich passt kaum ein anderer Anlass so gut in die einzigartige Landschaft des Zürcher Weinlands.

Die Rheinserenade als grosses Highlight

Zu den bekanntesten Programmpunkten gehört die sogenannte Rheinserenade. Dieses besondere Konzert auf dem Wasser zählt zu den emotionalsten Erlebnissen des Festivals. Musikerinnen und Musiker bewegen sich dabei auf Booten über den Rhein, während das Publikum die Aufführungen vom Ufer oder von verschiedenen Plätzen rund um die Insel verfolgt.

Die Kombination aus Musik, Wasser, Abendstimmung und historischer Kulisse sorgt für eine fast märchenhafte Atmosphäre. Gerade in den Abendstunden entfaltet die Rheinserenade ihren ganz eigenen Zauber und gehört für viele Gäste zu den schönsten Kulturmomenten des Sommers.

Das Festival beweist damit eindrucksvoll, dass grosse Emotionen nicht zwingend riesige Bühnen benötigen. Vielmehr entstehen die eindrücklichsten Momente oft dort, wo Kultur und Umgebung miteinander verschmelzen.

Die kreative Inselreise begeistert Besucher

Ein weiterer Höhepunkt des Festivals ist die sogenannte Inselreise. Diese kreative Erlebnisreise führt Besucherinnen und Besucher über die gesamte Klosterinsel und verbindet Theater, Installationen, Musik und Performance miteinander.

Inszeniert wird die Inselreise vom bekannten Kabarett-Duo „schön&gut“. Dabei entstehen immer wieder überraschende Begegnungen mit Künstlerinnen, Musikern oder Schauspielern an ungewöhnlichen Orten. Mal taucht eine kleine Bühne zwischen Bäumen auf, mal wird ein versteckter Innenhof plötzlich Teil einer Theaterperformance.

Gerade diese spontanen und spielerischen Elemente machen das Festival so besonders. Besucher wissen oft nicht genau, was sie hinter der nächsten Ecke erwartet – und genau darin liegt der Reiz.

Bekannte Künstler und vielfältiges Programm

Auch 2026 bringt das Inselfestival wieder bekannte Namen nach Rheinau. Auf dem Programm stehen unter anderem der Schweizer Schriftsteller und Kabarettist Franz Hohler, Spoken-Word-Künstlerin Lara Stoll sowie Ursus Wehrli mit einer performativen Tagebuch-Lesung.

Dazu kommen zahlreiche Musik- und Theaterproduktionen, Strassenkunst, Akrobatik und kreative Klangprojekte. Besonders spannend wirkt das Projekt „Movements“, bei dem Besucher blind durch Raum und Klang geführt werden und ihre Umgebung völlig neu erleben.
Das Festival spricht dadurch ein sehr breites Publikum an. Familien, Kulturfans, Musikliebhaber oder Besucher auf der Suche nach aussergewöhnlichen Erlebnissen finden gleichermassen passende Programmpunkte. Weitere Kulturveranstaltungen und Festivals in der Schweiz finden Interessierte auch auf eventkalender.ch.

Kostenloses Rahmenprogramm für Jung und Alt

Neben den kostenpflichtigen Hauptveranstaltungen bietet das Inselfestival auch ein vielseitiges kostenloses Rahmenprogramm. Rund um den Klosterplatz treten Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, Zirkus, Strassenkunst und Akrobatik auf.

Feuershows, Seifenblasen-Performances oder artistische Darbietungen schaffen eine lockere Festivalstimmung für alle Generationen. Gleichzeitig laden Essensstände, regionale Getränke und gemütliche Sitzbereiche zum Verweilen ein.

Gerade diese Mischung aus hochwertigem Kulturprogramm und entspannter Atmosphäre macht das Festival auch für Tagesausflüge attraktiv.

Ein Festival mit besonderer Atmosphäre

Das Inselfestival Rheinau hebt sich deutlich von klassischen Grossveranstaltungen ab. Hier geht es weniger um Hektik oder Massenunterhaltung, sondern vielmehr um Begegnungen, Inspiration und kulturelle Entdeckungen.

Die historische Klosterinsel wird während drei Tagen zu einem Ort der Sinne. Besucher erleben Musik zwischen alten Mauern, Theater am Wasser und Kunst mitten in der Natur. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass viele Gäste Jahr für Jahr zurückkehren.

Wer auf der Suche nach einem besonderen Kulturwochenende in der Schweiz ist, findet mit dem Inselfestival Rheinau eines der stimmungsvollsten Festivals des Landes.

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Dienstag, 12. Mai 2026

Die Einsiedler Chilbi 2026 begeistert mit Tradition und Volksfeststimmung

Die Einsiedler Chilbi 2026 – Drei Tage Jahrmarktsfreude im Klosterdorf


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      12. Mai 2026, Jonathan Schönholzer

Die Einsiedler Chilbi gehört zu den grössten und traditionsreichsten ihrer Art in der Region. Am letzten Sonntag im August ist es wieder so weit: Vom 30. August bis zum 1. September 2026 wird der Paracelsus-Park im Herzen des Klosterdorfs für drei Tage zum lebendigen Jahrmarktspektakel. Wer den Duft von Magenbrot und Zuckerwatte liebt oder das Rattern eines alten Karussells schätzt, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Chilbi dauert drei Tage, wobei am Montag und Dienstag zeitgleich der traditionelle Verenamarkt stattfindet. Dieser Markt ergänzt das Jahrmarktstreiben mit Ständen für Handwerk und lokale Spezialitäten und lockt zusätzliche Besucher aus der ganzen Umgebung an. Weitere Volksfeste und Veranstaltungen in der Schweiz finden Interessierte auch auf eventkalender.ch.

Vereinsbeizen und Riesenrad

Das Besondere an der Einsiedler Chilbi sind die vielen originellen «Beizlis», die von einheimischen Vereinen betrieben werden. Hier engagieren sich die Dorfbewohner persönlich, was der Veranstaltung einen unverwechselbaren, familiären Charakter verleiht. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer sorgen für herzliche Bedienung und wissen genau, was ihre Gäste mögen. Zwischen diesen gemütlichen Ständen thront das Riesenrad über dem Festgelände und bietet einen beeindruckenden Blick über das Klosterdorf, die Stiftskirche und die umliegenden Hügel des Ybrigs.

Für die kleinen Gäste gibt es bunte Karussells, Kettenflieger und Schiessbuden, während sich die Erwachsenen an den Festwirtschaften treffen und bei einem kühlen Bier den Tag ausklingen lassen. Die Mischung aus moderatem Trubel und herzlicher Gastfreundschaft macht den besonderen Reiz dieser traditionellen Kirmes aus. Auch für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt: Nebst den klassischen Chilbi-Süssigkeiten werden Grilladen, Chnusper-Chüechli und regionale Käsespezialitäten angeboten.

Traditionelles Schwingen am Sonntag

Ein ganz besonderes Highlight erwartet die Besucher gleich am ersten Festtag. In Anlehnung an die frühere Sennenbruderschaft findet am Sonntag traditionell das Chilbi-Schwingfest statt. Die Schwingklubs der Region treffen sich auf dem angrenzenden Gründel, um den Schwung und die Technik im Sägemehl zu messen. Dieses Ereignis zieht jeweils viele Zuschauer an, die die Kämpfe mit Spannung verfolgen und ihre Favoriten lautstark anfeuern. Am Ende werden die Sieger mit Kränzen und traditionellen Preisen geehrt. Es ist ein Stück gelebte Innerschweizer Tradition, das die Chilbi von einem reinen Vergnügungspark unterscheidet und sie tief in der regionalen Kultur verankert. Für viele Besucher ist dieser Wettkampf der eigentliche Grund ihres Kommens.

Ein Heimattag für Auswärtige

Die Einsiedler Chilbi hat eine besondere Anziehungskraft auf jene, die das Klosterdorf einst verlassen haben. Viele nicht mehr in Einsiedeln wohnhafte Menschen kehren extra für die Chilbi-Tage in ihre alte Heimat zurück. Sie nutzen das Fest, um alte Freunde zu treffen, gemeinsame Erinnerungen aufleben zu lassen und das Gefühl von Zuhause neu zu spüren. 

Auch für Besucher aus Zürich, Luzern oder Zug ist die Stimmung ansteckend: Man schlendert über den Platz, probiert sich durch die kulinarischen Angebote und geniesst die ungezwungene Festatmosphäre. Die Anreise ist dank der guten Bahnverbindungen bequem möglich. Wer die Chilbi besucht, sollte sich Zeit nehmen, mindestens einen ganzen Tag, besser gleich zwei. Denn die Einsiedler Chilbi ist kein flüchtiges Vergnügen, sondern ein Stück lebendige Volkskultur, das nachwirkt.

Bildquelle: Trueman2869 via Wikimedia

Donnerstag, 7. Mai 2026

4. Queens Day – Ride Your Bike bringt Bewegung in die Stadt

Ein Festival für Nachhaltigkeit, Bewegung und Gemeinschaft

Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    07. Mai 2026, Jessy Thür

Biketour Pause

Der 4. Queens Day – Ride Your Bike steht sinnbildlich für eine moderne, urbane Bewegung, die Gesundheit, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft miteinander verbindet. In einer Zeit, in der Städte zunehmend unter Verkehr, Luftverschmutzung und Stress leiden, gewinnen Fahrrad-Events immer mehr an Bedeutung. Dieser Aktionstag bringt Menschen zusammen, um das Fahrrad als nachhaltiges Verkehrsmittel zu feiern und gleichzeitig ein starkes Zeichen für klimafreundliche Mobilität zu setzen.

Die Idee hinter „Ride Your Bike“

Der Gedanke hinter dem Event ist einfach, aber wirkungsvoll: Menschen sollen motiviert werden, das Fahrrad in ihren Alltag zu integrieren. Aktionen wie gemeinsame Radtouren, Workshops und Informationsstände zeigen, wie vielseitig das Fahrrad genutzt werden kann – ob für den Arbeitsweg, Freizeitaktivitäten oder sportliche Herausforderungen.

Der „Queens Day“ hebt dabei besonders die Rolle von Diversität und Inklusion hervor. Jeder – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Fitnesslevel – ist eingeladen, teilzunehmen. Diese Offenheit macht das Event zu einer Plattform für Austausch und Inspiration.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein zentraler Bestandteil des 4. Queens Day ist das Thema Nachhaltigkeit. Fahrräder verursachen keine direkten CO₂-Emissionen und benötigen im Vergleich zu Autos deutlich weniger Ressourcen. Laut der European Cyclists’ Federation (ECF) kann der Umstieg aufs Fahrrad den individuellen CO₂-Fussabdruck erheblich reduzieren.

Darüber hinaus wird auf Veranstaltungen wie dieser oft über Themen wie urbane Mobilitätskonzepte, sichere Radwege und die Zukunft des Verkehrs diskutiert. Städte weltweit investieren zunehmend in Fahrradinfrastruktur – ein Trend, der durch solche Events zusätzlich gestärkt wird.

Gesundheitliche Vorteile des Radfahrens

Neben den ökologischen Aspekten bietet das Radfahren auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Regelmässiges Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Ausdauer und kann Stress reduzieren. Die World Health Organization (WHO) empfiehlt körperliche Aktivität wie Radfahren als effektive Massnahme zur Prävention von Krankheiten.

Events wie „Ride Your Bike“ motivieren Menschen, sich mehr zu bewegen und langfristig gesündere Lebensgewohnheiten zu entwickeln. Gerade in urbanen Regionen, in denen viele Menschen einen sitzenden Lebensstil haben, ist dies ein wichtiger Impuls.

Gemeinschaft und Erlebnis

Ein besonderer Reiz des Queens Day liegt in seinem gemeinschaftlichen Charakter. Gemeinsame Fahrten durch die Stadt schaffen ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und machen deutlich, wie viel Raum Fahrräder im urbanen Leben einnehmen können.

Oft werden die Veranstaltungen von Musik, Food-Ständen und kulturellen Programmen begleitet, wodurch ein echtes Festivalgefühl entsteht. Familien, Freundesgruppen und Einzelpersonen erleben gemeinsam einen Tag voller Bewegung und positiver Energie. Weitere Veranstaltungen und Events in der Schweiz finden Interessierte auch auf eventkalender.ch.

Herausforderungen und Chancen

Trotz aller positiven Aspekte gibt es auch Herausforderungen. In vielen Städten fehlt es noch immer an sicheren Radwegen, was potenzielle Radfahrer abschreckt. Zudem ist der Verkehr häufig stark auf Autos ausgerichtet.

Doch genau hier setzen Veranstaltungen wie der 4. Queens Day an: Sie schaffen Aufmerksamkeit und zeigen, dass Veränderung möglich ist. Je mehr Menschen teilnehmen, desto grösser wird der Druck auf Politik und Stadtplanung, nachhaltige Lösungen umzusetzen.

Gemeinsam in die Zukunft radeln: Kleine Wege, grosse Wirkung

Der 4. Queens Day – Ride Your Bike ist weit mehr als nur ein Fahrrad-Event. Er ist ein Symbol für eine nachhaltigere, gesündere und gemeinschaftlichere Zukunft. Durch die Kombination aus Bewegung, Umweltbewusstsein und sozialem Austausch zeigt er, wie einfach es sein kann, positive Veränderungen anzustossen.

Ob als Teilnehmer oder Unterstützer, jeder kann einen Beitrag leisten. Denn jede Fahrt mit dem Fahrrad ist ein Schritt in Richtung einer lebenswerteren Stadt.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

Dienstag, 5. Mai 2026

Das Eidgenössische Jodlerfest in Basel

12'000 Stimmen für die Tradition – Das Eidgenössische Jodlerfest 2026 in Basel


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      05. Mai 2026, Jonathan Schönholzer

Die Stadt Basel erlebt vom 26. bis 28. Juni 2026 ein Comeback der besonderen Art. Nach zwei pandemiebedingten Absagen in den Jahren 2020 und 2021 findet das 32. Eidgenössische Jodlerfest nun endlich statt und das ausgerechnet dort, wo vor über einem Jahrhundert alles begann. 1924 war Basel der Austragungsort des allerersten Eidgenössischen Jodlerfests. Nun kehrt der Grossanlass für urschweizerisches Brauchtum an seinen Geburtsort zurück. Die Dimensionen sind beachtlich: Rund 12'000 Aktive in farbenfrohen Trachten werden erwartet, dazu etwa 200'000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz. Das Motto "Stadt und Land mitenand" passt dabei hervorragend, denn die Basler Altstadt verwandelt sich für drei Tage in ein grosses Jodlerdorf.

Das Festgelände und die Wettbewerbe

Das Herzstück des Festes schlägt auf dem Petersplatz, wo ein Jodlerdorf aus urigen Chalets errichtet wird. Von dort aus erstreckt sich entlang des Petersgrabens die sogenannte Jodler-Meile mit Festständen, die zum Verweilen und Geniessen einladen. Besonders schön ist die Idee einer Begegnungszone in den Gassen und Hinterhöfen zwischen Peters- und Marktplatz, wo Aktive und Gäste zwanglos ins Gespräch kommen können. Am Abend sind dort Platzkonzerte geplant, die im Ambiente der Altstadt für stimmungsvolle Momente sorgen sollen. Parallel zum geselligen Treiben finden an über zehn Orten in der Stadt die Bewertungsvorträge statt. In Kirchen, im Stadtcasino und in Schulhäusern stellen sich die Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger einer Fachjury. Über 1'000 öffentliche Vorträge sind angesetzt, was die enorme Bandbreite des dargebotenen Könnens unterstreicht.

Ein Fest für die Gastronomie und die Gemeinschaft

Dass es sich um einen Anlass von nationaler Bedeutung handelt, zeigt sich auch an einer besonderen Regelung. Der Kanton Basel-Stadt erlaubt den Gastronomiebetrieben während des Jodlerfests eine sogenannte Freinacht: Am Freitag auf Samstag und am Samstag auf Sonntag dürfen die Betriebe durchgehend geöffnet bleiben. Diese grosszügige Bewilligung trägt der Tatsache Rechnung, dass die Feierlaune erfahrungsgemäss hoch ist und die Gäste die langen Sommerabende in der Stadt geniessen möchten. Das OK um Präsident Carlo Conti, der das Fest in seiner Dimension mit der Basler Fasnacht vergleicht, hat die Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen. Es ist nicht die erste Planung für Basel, doch die Freude ist nun umso grösser, dass das Fest nach sechs Jahren Wartezeit tatsächlich stattfindet.

Der Festumzug als Höhepunkt

Ein krönender Abschluss des dreitägigen Events ist der grosse Festumzug am Sonntagnachmittag. Um 14.00 Uhr setzt sich der farbenfrohe Tross mit traditionellen Sujets in Bewegung und führt quer durch die Innenstadt vom Münsterplatz in Richtung Messeplatz . Für viele Besucher ist dieser Umzug der Höhepunkt des gesamten Wochenendes. Die Kombination aus den Klängen der Jodelgruppen, dem tiefen Dröhnen der Alphörner und dem Anblick der kunstvoll geschwungenen Fahnen ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Wer das ursprüngliche Brauchtum der Schweiz einmal in seiner ganzen Vielfalt erleben möchte, ist in Basel Ende Juni genau richtig.

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr sind und Änderungen vorbehalten bleiben. Wir empfehlen, aktuelle Informationen direkt auf den jeweiligen Webseiten einzusehen.

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Sonntag, 3. Mai 2026

Lenzerheide Motor Classics 2026: Historische Fahrzeuge in den Alpen erleben

Ein einzigartiges Motorsport-Erlebnis ohne Zeitdruck

Lesezeit:        5 Min.
Publikation:    04. Mai 2026, Jessy Thür

Autorennen
Die 13. Ausgabe der Lenzerheide Motor Classics verspricht vom 29. bis 31. Mai 2026 erneut ein ganz besonderes Highlight im Veranstaltungskalender der Schweiz. Inmitten der beeindruckenden Bergwelt Graubündens treffen sich Liebhaber historischer Fahrzeuge, um gemeinsam die Faszination vergangener Motorsportepochen zu feiern. Anders als bei klassischen Rennveranstaltungen steht hier nicht der Wettbewerb im Vordergrund, sondern das Erlebnis selbst.

Über 200 historische Fahrzeuge, darunter Rennwagen, Sportwagen, Motorräder und sogar Gespanne sowie Three-Wheeler, werden erwartet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren in verschiedenen Gruppen auf einer abgesperrten Strecke durch die Gemeinde Lenzerheide. Statt gegeneinander anzutreten, geniessen sie das gemeinsame Fahren und präsentieren ihre liebevoll gepflegten Fahrzeuge einem begeisterten Publikum.

Die Strecke als Erlebnis - Motorsport in alpiner Kulisse

Ein wesentlicher Bestandteil des Events ist die einzigartige Streckenführung. Eingebettet in die spektakuläre Landschaft der Alpen bietet die Route alles, was das Herz von Motorsportfans höherschlagen lässt: kurvenreiche Passagen, sanfte Anstiege und eindrucksvolle Ausblicke.
Diese Kombination aus Technik und Natur macht die Lenzerheide Motor Classics zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Besucherinnen und Besucher können die Fahrzeuge nicht nur hören, sondern hautnah erleben, oft nur wenige Meter entfernt. Die Geräuschkulisse der Motoren vermischt sich mit der frischen Bergluft und sorgt für eine Atmosphäre, die man so schnell nicht vergisst.

Nähe, Leidenschaft und persönliche Begegnungen

Was die Veranstaltung besonders auszeichnet, ist ihre familiäre und zugängliche Atmosphäre. Anders als bei grossen Motorsportevents haben Gäste hier die Möglichkeit, direkt mit den Fahrerinnen und Fahrern ins Gespräch zu kommen. Viele von ihnen teilen gerne Geschichten über ihre Fahrzeuge, deren Geschichte und die aufwendige Restaurierung.

Diese persönliche Nähe schafft eine Verbindung zwischen Publikum und Teilnehmern, die weit über das reine Zuschauen hinausgeht. Für viele Besucher ist genau das der entscheidende Grund, jedes Jahr wiederzukommen.

Mehr als nur Motorsport - ein Event für alle Sinne

Neben den Fahrten auf der Strecke bietet die Lenzerheide Motor Classics ein vielfältiges Rahmenprogramm. Kulinarische Stände, Aussteller und gemütliche Treffpunkte laden dazu ein, das Event in vollen Zügen zu geniessen. Ob mit Familie, Freunden oder als Alleinreisender, hier findet jeder seinen Platz.

Die Kombination aus Motorsport, Genuss und alpiner Lebensart macht die Veranstaltung zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Gerade die entspannte Atmosphäre sorgt dafür, dass sich sowohl eingefleischte Motorsportfans als auch Neulinge wohlfühlen.

Ein Gewinn für die Region Graubünden

Die Lenzerheide Motor Classics sind nicht nur für Besucherinnen und Besucher ein Highlight, sondern auch für die Region selbst. Jahr für Jahr zieht das Event zahlreiche Gäste an und stärkt die touristische Attraktivität der Region.

Die Verbindung von Tradition, Natur und moderner Eventkultur zeigt, wie vielseitig Graubünden als Destination ist. Die Veranstaltung trägt dazu bei, Lenzerheide weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen.

Ein Wochenende voller Emotionen und Geschichte

Wer sich für klassische Fahrzeuge begeistert oder einfach ein besonderes Wochenende in den Bergen erleben möchte, sollte sich die 13. Lenzerheide Motor Classics vormerken. Hier geht es nicht nur um Autos und Motorräder, sondern um Geschichten, Leidenschaft und die Liebe zur Technik.

Die Veranstaltung ist eine Hommage an eine Zeit, in der Motorsport noch pur und unverfälscht war und genau das macht ihren besonderen Reiz aus. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

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Dienstag, 28. April 2026

Das Paléo Festival Nyon 2026 – Line-up, Highlights und Infos

Ein Generalist unter Festivals


Lesezeit:           3 Min.
Publikation:      28. April 2026, Jonathan Schönholzer

Die 49. Ausgabe des Paléo Festivals findet vom 21. bis 26. Juli 2026 in Nyon auf der Plaine de l’Asse statt, dem traditionellen Festivalgelände am Genfersee.
 Mit über 100 angekündigten Künstlern aus rund 30 Ländern und mehr als 200 Konzerten an sechs Tagen bleibt das Festival seiner Philosophie treu: ein reichhaltiges Buffet für alle Geschmäcker zu sein. Im Gegensatz zu klassischen Indoor-Locations wie dem Montreux Music & Convention Centre setzt das Paléo konsequent auf ein weitläufiges Open-Air-Erlebnis. Der Festivalpräsident Daniel Rossellat nennt das Konzept "generalistisch", und genau das macht den Charme dieser Grossveranstaltung aus.


Ein Line-up mit Überraschungen und Wiederbegegnungen

Die Headlinerliste für 2026 kann sich durchaus sehen lassen. Pop-Ikone Katy Perry wird am Samstag, dem 25. Juli, als Schweizer Exklusivact auftreten. Für die 41-jährige Kalifornierin ist es der erste Open-Air-Auftritt in der Schweiz überhaupt. Ein ganz besonderes Wiedersehen gibt es mit The Cure. Die britische New-Wave-Band um Robert Smith gastiert zum fünften Mal in Nyon, ihr erster Auftritt dort datiert aus dem Jahr 1985. Ebenfalls mit dabei ist das virtuelle Kollektiv Gorillaz, das für seine aufwändigen Visuals bekannt ist. Pop-Fans dürfen sich zudem auf Lorde freuen, die zum ersten Mal in der Romandie spielt.

Französische Seele und Schweizer Roots

Wie kaum ein anderes internationales Festival pflegt Paléo seine enge Verbindung zum französischen Chanson und Rap. Vanessa Paradis, Zaz und Julien Clerc, der nach 28 Jahren zurückkehrt, repräsentieren den französischen Chanson. Das Rap-Line-up führt Orelsan an, ergänzt durch Gims, Vald und Disiz. Ein spannendes Phänomen ist Theodora. Die in Luzern geborene Rapperin, die letztes Jahr am Montreux Jazz Festival für Furore sorgte, gehört zu den vielversprechendsten Schweizer Newcomern. Insgesamt sind 16 Schweizer Acts vertreten, darunter die Young Gods aus Freiburg.

Ein historischer Schritt und nordische Klänge

Das Paléo setzt 2026 ein bemerkenswertes Zeichen in Sachen Gleichstellung. Erstmals in der Festivalgeschichte liegt der Frauenanteil unter den 103 angekündigten Acts bei 55 Prozent. Zum thematischen Schwerpunkt "Village du Monde" reist das Festival in diesem Jahr in die nordischen Länder: rund 15 Acts aus Norwegen, Schweden, Finnland, Island und Dänemark stehen auf dem Programm. Dort gibt es norwegischen Black Metal von Witch Club Satan ebenso zu entdecken wie traditionelle Klänge von Eivør.

Der Kartenvorverkauf startet am 25. März 2026 um 12 Uhr. Letztes Jahr waren 200’000 Tickets in nur 13 Minuten vergriffen, was die anhaltende Popularität dieses gut organisierten Klassikers unterstreicht.

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Bildquelle: Paléo Arts et Spectacles

Donnerstag, 23. April 2026

Das Zuger SEEfest 2026 – Sommerhighlight am Zugersee

Sommerzauber am Wasser

Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      23. April 2026, Jonathan Schönholzer

Es gibt Sommerfeste, die sind überladen und chaotisch. Und dann gibt es solche, die einfach nur gut tun. Das Zuger Seefest gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Am Samstag, dem 27. Juni 2026, verwandelt sich die Zuger Seepromenade in den schönsten Treffpunkt des Sommers. Zum bereits 55. Mal lädt das grösste Fest im Kanton Zug Einheimische und Gäste gleichermassen zu einem Tag voller Sommerfreude, Musik und unvergesslichen Momenten direkt am Wasser ein. Die Location könnte dabei kaum besser gewählt sein: Der Blick über den glitzernden Zugersee bildet die perfekte natürliche Kulisse für ein Fest, das ganz bewusst auf übertriebenen Trubel verzichtet und stattdessen das Miteinander in den Mittelpunkt stellt.


Ein Tag voller Genüsse und Klänge

Das Programm am Seefest ist reichhaltig, ohne hektisch zu wirken. Bereits ab mittags öffnen die ersten Stände und versprechen kulinarische Entdeckungen. Wer durch die Promenade schlendert, findet feines Street Food und kühle Getränke für jeden Geschmack. Für die jüngsten Gäste beginnt ab 13 Uhr ein buntes Programm mit Kinderschminken und Slacklines. Und während die Kinder spielen, können sich die Erwachsenen zurücklehnen und die ersten Takte der Live-Musik geniessen. Ab 15 Uhr übernehmen DJs und Bands die kleinen Bühnen, die entlang der Seepromenade verteilt sind. Die Musik ist dabei bewusst so gewählt, dass sie eine entspannte Atmosphäre schafft, in der man sich problemlos unterhalten kann, ohne sich gegenseitig anschreien zu müssen.

Höhepunkte über dem Wasser

Ein echtes Markenzeichen des Zuger Seefests ist die legendäre Gerbi Disco, die auch 2026 wieder ihre Rückkehr feiert. Sie sorgt für jene tanzbaren Momente, die einfach zu einem richtigen Sommerfest dazugehören. Doch der eigentliche Höhepunkt des Abends ereignet sich erst, wenn die Dämmerung über dem See hereinbricht. Um 22.30 Uhr, 23.30 Uhr und Mitternacht werden die spektakulären Zug MAGIC Shows über dem Wasser gezündet. Diese drei Feuerwerks-Inszenierungen sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckend und bilden den krönenden Abschluss eines langen Sommertags. Sie sind der Moment, in dem die rund 20'000 Besucher gemeinsam innehalten und den Himmel über dem See bestaunen.

Ein Fest für die Gemeinschaft

Was das Zuger Seefest aber wirklich besonders macht, ist seine gelebte Gastfreundschaft. Der Eintritt ist kostenlos, was die niederschwellige, inklusive Atmosphäre unterstreicht. Hier geht es nicht um Kommerz, sondern um das Zusammensein. Menschen treffen sich, tauschen sich aus und geniessen gemeinsam einen lauen Sommerabend am See. Die Stimmung ist entspannt, die Musik live und die Aussicht auf den See und die dahinter liegenden Berge unschlagbar. Wer den Sonnenuntergang am Zugersee erlebt hat, versteht sofort, warum dieses Fest seit über fünf Jahrzehnten so erfolgreich ist. Es ist eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Treffen alter und neuer Bekannter und vor allem eines: ein echtes Stück gelebte Schweizer Sommerkultur.

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Bildquelle: marcelkessler via Pixabay

Dienstag, 21. April 2026

Das Adelbodner Oldtimer-Treffen

Nostalgie auf zwei Spuren


Lesezeit:           4 Min.
Publikation:      21. April 2026, Jonathan Schönholzer

Es gibt Sommerfeste, die sind laut und hektisch. Und dann gibt es solche, die leise Geschichten erzählen, während sie vorbeiziehen. Das Adelbodner Oldtimer-Treffen gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Wenn am Sonntag, dem 26. Juli 2026, die Dorfstrasse des bekannten Bergdorfs zur Bühne wird, verwandelt sich das gewohnte Strassenbild in eine Hommage an vergangene Automobildekaden. Es ist kein grosses Spektakel mit übertriebener Dramatik, sondern vielmehr ein gemütliches Zusammenkommen von Menschen, die eine Leidenschaft für Blech, Chrom und die damit verbundenen Erinnerungen teilen. Die Location könnte dabei nicht malerischer sein: eingebettet in die eindrucksvolle Bergkulisse der Berner Oberländer Alpen bietet die Gemeinde Adelboden die perfekte Postkarten-Kulisse für die schnittigen Veteranen.


Glanzvolle Parade auf dem Dorfteppich

Der Höhepunkt des Nachmittags ist zweifellos die grosse Parade. Punkt 13:30 Uhr brummen, summen und knattern die Motoren auf, und die Fahrzeuge setzen sich in Bewegung. Für etwa dreieinhalb Stunden wird die Dorfstrasse zur "nostalgischen Tribüne", wie die Veranstalter es so treffend nennen. Man muss kein ausgewiesener Fachmann sein, um hier auf seine Kosten zu kommen. Ob ein sorgfältig restaurierter VW-Käfer aus den Sechzigern, ein britischer Roadster mit der Patina der Jahre oder eine französische Limousine, die vornehm dahingleitet, jedes Fahrzeug hat seinen eigenen Charakter. Besonders praktisch für die Zuschauer: Während die Strassen für den regulären Verkehr gesperrt sind, kann man ganz entspannt am Strassenrand stehen und die vorbeiziehenden Raritäten bestaunen, ohne auf den Verkehr achten zu müssen.

Mehr als nur Autos: Der Koffermärit

Was dieses Event allerdings wirklich von anderen Oldtimer-Treffen unterscheidet, ist die Kombination mit dem sogenannten Koffermärit. Wer genau hinsieht, entdeckt zwischen den Fahrzeugen und am Strassenrand zahlreiche Personen, die ihre Kofferräume geöffnet haben und darin ihre Schätze präsentieren. Hier gibt es kein standardisiertes Marktgetümmel mit Plastikplanen und Klapptischen. Stattdessen wird direkt aus dem Auto heraus gehandelt und gefachsimpelt. Die Auswahl reicht von original Ersatzteilen und emaillierten Schildern über alte Schallplatten bis hin zu kuriosen Raritäten, die einfach eine gute Geschichte haben. Es ist ein entspanntes Stöbern auf Augenhöhe, das oft in nette Gespräche mit den Besitzern mündet.

Ein Plausch unter Gleichgesinnten

Nach der Parade ist bekanntlich vor der Parade. Sobald die Wagen ihre Runde gedreht haben und wieder parken, beginnt der gemütlichste Teil des Tages. Die stolzen Besitzer lassen sich gerne über Schulter schauen und beantworten Fragen zu ihren Schätzchen. Man erfährt, wie lange die Restaurierung dauerte, wo das seltene Ersatzteil gefunden wurde oder welche Reisen man bereits mit dem betagten Gefährt unternommen hat. Die Atmosphäre ist ungezwungen und herzlich, fernab von übertriebenem Kulturbetrieb. Für einen Nachmittag im Juli wird die Dorfstrasse von Adelboden so zum Wohnzimmer für Autofreunde, Gelegenheitsgucker und alle, die einfach mal ein bisschen der Hektik des Alltags entfliehen möchten.

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Bildquelle: zsuga via Pixabay

Böögg-Zeit 2026: 12 Minuten und 48 Sekunden

Sechseläuten in Zürich: Böögg-Zeiten im Vergleich und ihre Bedeutung

Lesezeit:           3 Min.
Publikation:      21. April 2026, Andy Rauch

Das Sechseläuten gehört zu den bekanntesten Frühlingsveranstaltungen der Schweiz. Jedes Jahr richtet sich der Blick auf den Böögg, dessen Explosion traditionell als Hinweis auf den kommenden Sommer interpretiert wird. Dabei steht vor allem eine Frage im Zentrum: Wie schnell explodiert der Böögg?


Böögg-Zeit 2026: Ein schneller Wert im Vergleich

Im Jahr 2026 explodierte der Böögg nach 12 Minuten und 48 Sekunden. Damit liegt die Zeit im Vergleich zu den vergangenen Jahren im eher kurzen Bereich und wird traditionell als positives Zeichen für einen warmen und sonnigen Sommer gewertet.

Ein Blick auf frühere Werte zeigt, wie unterschiedlich die Brenndauer ausfallen kann. Während es in einzelnen Jahren deutlich länger dauerte, gab es auch immer wieder sehr schnelle Explosionen. Genau diese Schwankungen machen den Reiz der Tradition aus und sorgen jedes Jahr für Diskussionen über die mögliche Sommerprognose.

Böögg-Brenndauern der letzten Jahre

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt ein klares Bild:

  • 2026: 12 Minuten 48 Sekunden
  • 2025: 26 Minuten 30 Sekunden
  • 2024: 31 Minuten 28 Sekunden
  • 2023: 57 Minuten
  • 2022: 37 Minuten 59 Sekunden
  • 2021: 12 Minuten 57 Sekunden

Damit gehört das Jahr 2026 zu den schnelleren Ergebnissen der letzten Jahre und liegt deutlich unter den langen Brenndauern einzelner Vorjahre.

Quelle: Zentralkomitee der Zünfte Zürichs (ZZZ)

Wann findet das Sechseläuten statt?

Das Sechseläuten findet jedes Jahr im Frühling statt, das genaue Datum variiert jedoch. Die folgenden Termine basieren auf den offiziellen Angaben des Zentralkomitees der Zünfte Zürichs (ZZZ), dem Organisator des Anlasses:

Die Übersicht zeigt, dass das Sechseläuten stets im April stattfindet, sich das Datum jedoch von Jahr zu Jahr verschiebt.

Quelle: Zentralkomitee der Zünfte Zürichs (ZZZ)

Warum die Böögg-Zeit so viel Aufmerksamkeit erhält

Die Zeit bis zur Explosion ist weit mehr als nur ein Detail des Anlasses. Sie ist zu einem festen Bestandteil der öffentlichen Wahrnehmung geworden. Medien berichten darüber, Besucher verfolgen den Moment live vor Ort, und online gehört die Böögg-Zeit regelmässig zu den meistgesuchten Informationen rund um das Sechseläuten.

Die Kombination aus Tradition, Symbolik und Spannung macht diesen Moment zum Höhepunkt des Tages.

Aktuelle Einschätzungen und Hintergründe

Eine detaillierte Einordnung der Böögg-Zeit 2026 sowie Hintergründe zur Bedeutung der Explosion finden sich in den aktuellen Berichten auf Swiss-Press.com. Bereits im Vorfeld wurde über die erwartete Entwicklung und Bedeutung der Böögg-Explosion berichtet.

Zürich als Eventstadt

Das Sechseläuten zeigt eindrücklich, welche Bedeutung Veranstaltungen für das Stadtleben haben. Neben der Tradition profitieren auch Gastronomie, Hotellerie und zahlreiche Dienstleister von der hohen Besucherfrequenz.

Wer sich für Angebote, Restaurants oder Unternehmen in Zürich interessiert, findet entsprechende Informationen auf Help.ch.

Tradition mit Zukunft

Auch wenn die Interpretation der Böögg-Zeit nicht wissenschaftlich belegt ist, bleibt sie ein fester Bestandteil der Zürcher Tradition. Jahr für Jahr verbindet das Sechseläuten Geschichte, Erlebnis und Erwartung und sorgt damit für eine Aufmerksamkeit, die weit über die Stadt hinausreicht.


Das 46. Quellrock Open Air in Bad Ragaz

Rock zwischen Burgmauern hoch über Bad Ragaz Lesezeit:           4 Min. Publikation:      02. Juni 2026, Jonathan Schönholzer Die 46. Ausgab...